Fitness auf 1100 Quadratmetern: RWTH-Gym wird erweitert

Von: Amien Idries
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Erster Spatenstich für die Erweiterung des RWTH-Gym: von links Gym-Leiter Oliver Rychter, RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven, Harald K. Lange (BLB), Gabriele Golubowitsch (Dezernat für Bau und Betriebstechnik), Nico Sperle (Hochschulsportzentrum) und Architekt Peter Russell. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Ein großer Schritt für alle fitnessbegeisterten Aachener Studenten, ein kleiner, aber feiner Schritt für das Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen (HSZ). So lässt sich die Erweiterung des RWTH-Gym auf dem Königshügel, zu der am Donnerstag der erste Spatenstich erfolgte, charakterisieren.

„Das RWTH-Gym ist eine einmalige Erfolgsgeschichte”, sagt Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH. Dies sei auch der Hauptgrund für die Baumaßnahmen. Obwohl das Fitnesszentrum, in dem Studenten und Bedienstete der RWTH für kleines Geld und unter fachkundiger Anleitung trainieren können, erst 2005 eröffnet wurde, mangelt es an Platz. „Das Training an Fitnessgeräten gehört zu den beliebtesten Sportarten unter Studenten”, erläutert Oliver Rychter, Leiter des Gym. Die Zahl der Teilnehmer sei enorm gewachsen, sodass man mit 420 Quadratmetern Trainingsfläche fast täglich an die Kapazitätsgrenze gestoßen sei.

Ab Oktober 2010 soll der Platzmangel der Vergangenheit angehören. 1100 Quadratmeter werden den Fitnessfreaks, die derzeit in der Couvenhalle trainieren, dann auf zwei Etagen zur Verfügung stehen. Peter Russell vom Büro IP Arch, das für die Planung verantwortlich ist: „Durch das Aufsetzen eines zweiten Stockwerks erreichen wir eine Verdopplung der Trainingsfläche, ohne allzu viel Grünfläche wegnehmen zu müssen. Darüber hinaus geben wir dem Gebäude ein neues Gesicht.”

Zwei Millionen Euro Baukosten

Die Kosten für das in Kooperation mit dem Baudezernat der RWTH und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) konzipierte Projekt werden von der RWTH vorgestreckt. Ein Großteil der zwei Millionen Euro soll anschließend vom HSZ refinanziert werden. „Wir bewegen uns innerhalb schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen”, sagt Harald K. Lange, Niederlassungsleiter des BLB NRW in Aachen. Trotzdem müsse versucht werden, die Exzellenz der RWTH auch im Bereich des Hochschulsports zu repräsentieren. Hier sei vor allem im Hinblick auf die Infrastruktur noch einiges zu tun.
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