FH-Projekt: Team 20 macht das Rennen

Von: Martina Stöhr
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Aachen. Vom einsamen Hochspringer zum Ruderer im Achter: Diesen Weg sind die Studenten der Fachhochschule gegangen, als sie bei einem Projekt lernten, im Team zu funktionieren.

„Ich hoffe, Sie haben es geschafft, im Gleichschlag zu arbeiten”, sagte Professor Martina Klocke, die die Studenten während der Projektwoche begleitete. Die Stimmung jedenfalls war gut, als die besten drei Teams ihre Ergebnisse jetzt vorstellten. Die jungen Tüftler bekamen reichlich Applaus.

Und auch wenn Frauen unter den Maschinenbauern und Mechatronikern eher selten sind, war es eine Studentin, die ihr Team, die Gruppe 20, aufs Siegertreppchen führte. Deren Lösung des gestellten Problems hat den Studenten am besten gefallen.

Die Faymonville AG fertigt Auflieger und Anhänger für den Spezialtransport und hat dabei Probleme mit der Montage und Demontage teleskopierbarer Auflieger.

20 Teams der Fachhochschule machten sich an die Arbeit und suchten nach der Lösung des Problems. Team 20 stellte eine Lastzugmaschine mit beweglichem Lastarm, die LMG 20, vor. Und bekam den Zuschlag.

Zumindest seitens der Studenten. Ob die Faymonville AG den Lösungsansatz verwerten kann, bleibt abzuwarten. Team 20 jedenfalls kann sich über den Besuch des Werks in Luxemburg, den Besuch einer Kartbahn und ein Abendessen freuen. Das nämlich ist der Preis für den ersten Platz.

Den zweiten Platz belegte Gruppe 7 mit ihrem „Push and Pull-System”. Gruppe 19 kam mit ihrem Rollrex und dem Werbespruch „Rollst du schon oder schiebst du noch” auf den dritten Platz. Daneben wurde eine Schülergruppe ausgezeichnet, denn neben den Studenten haben sich auch zwei Schülerteams mit der Aufgabenstellung befasst.

Dabei ging es nicht allein um die Lösung des technischen Problems. Die Studenten sollten vor allem lernen, im Team zu arbeiten. Die wurden zuvor so zusammengestellt, dass unterschiedliche Charaktere aufeinandertrafen. Teamcoaches der Katholischen Fachhochschule und Fachcoaches standen den Gruppen dann während der Projektwoche zur Seite.

Mit dem Ergebnis zeigten sich die Organisatoren mehr als zufrieden. Und auch die Faymonville AG bedankte sich für die Zusammenarbeit. Nach einwöchiger Arbeit gönnten sich die Studenten bei einem Umtrunk mit Grillen eine Verschnaufpause.

Gruppe 20 muss noch mal an den Start und ihr Projekt im Hörsaal vorstellen. Denn mit der technischen Lösung des Problems allein ist es nicht getan. „Ebenso wichtig sind die Dokumentation und die Präsentation des Projekts”, so Professor Martina Klocke.
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