FH-Big-Band: Der Rektor greift begeistert in die Tasten

Von: gsi
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Satter Klang, starkes Konzert:
Satter Klang, starkes Konzert: Die FH-Big-Band spielte prächtig auf, und Rektor Marcus Baumann griff bei einigen Nummern selbst in die Tasten. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das klingt doch prächtig: „Es ist toll, was hier in den letzten drei Jahren geleistet wurde. Besonders seit Boris Bansbach hier als Bandleader arbeitet, haben sich die Musikerinnen und Musiker im Kollektiv hervorragend entwickelt”, stellt Professor Dr. Marcus Baumann, Rektor der Fachhochschule Aachen, der FH-Big-Band „Full House” ein gutes Zeugnis aus.

„Boris Bansbach arbeitet mit dem nötigen Ernst, Druck, Charme und Freundlichkeit mit den Musikerinnen und Musikern”, ist Baumann, selbst passionierter Jazz- und Swing-Musiker, des Lobes voll. Es freue ihn besonders, wenn die Big-Band ihm sporadisch die Möglichkeit einräumen würde, bei Auftritten mit ihr zu musizieren. Beim vorweihnachtlichen Konzert, das jetzt erfolgreich in der Kantine des FH-Gebäudes Eupener Straße über die Bühne ging, räumte der etatmäßige Pianist Cassian Cremerius freiwillig den Platz an seinem Klavier, so dass Baumann bei einigen Stücken beschwingt und mit viele Freude in die schwarzen und weißen Tasten greifen konnte.

Unbändige Spielfreunde legte auch die Big-Band selbst an den Tag, und diese Freude sprang schnell auf das gut gelaunte Publikum über. Aus einem Gesamtrepertoir von mehr als vierzig Songs hatten Bansbach und „Full House” musikalische Rosinen, wie zum Beispiel „Take the A-Train”, „Harlem Nocturne” oder „Tenor Madness” rausgesucht, die mit viel Liebe zum Detail und mit viel Engagement dargeboten wurden. Schon die Eröffnungsnummer „Up to date”, besser bekannt als die Erkennungsmelodie des „Aktuellen Sportstudios”, versprühte viel Kraft, die Lust auf mehr Big-Band-Sound machte.

Auch wenn die meisten gespielten Songs inhaltlich nichts mit dem Weihnachtsfest zu tun haben, versuchte Bandleader Bansbach mit seinen charmanten Zwischenmoderationen augenzwinkernd einen weihnachtlichen Bezug herzustellen. Erwähnenswert ist auch, dass Bansbach seinen Musikerinnen und Musiker immer wieder den Freiraum gab, sich solistisch in Szene zu setzen.

Besondere Leckerbissen in einem wunderbaren Streifzug durch die Jazz- und Swing-Szene der letzten Jahrzehnte waren die Interpretationen von Glenn Millers „In the mood”, das von Joe Garland komponiert wurde, des „Pink Panther Themes” von Henry Mancini und des „Theme from New York New York”, das mit dem Gesang von Frank Sinatra zum Hit wurde.
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