Fachhochschule informiert künftige Studenten über ihr Angebot

Von: Jan Mönch
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Beim Infotag der Fachhochschule möchte Rektor Manfred Schulte-Zurhausen vor allem junge Frauen für ein Studium an der Aachener FH gewinnen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Weihnachtspost hat Professor Josef Hodapp im vergangenen Jahr wieder aus der ganzen Welt bekommen. „Von Amerika bis Indien, da war alles dabei”, freut sich der Gelehrte vom Fachbereich Energietechnik der Fachhochschule (FH) Aachen.

Die Absender: ehemalige Studenten des Professors, die ihren einstigen Lehrer über ihren Werdegang auf dem Laufenden halten wollen.

Für Josef Hodapp ein Stück Bestätigung für sein Wirken. Für Professor Manfred Schulte-Zurhausen Beleg für das enge Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden an der FH. Ein Punkt, mit dem der Rektor zahlreiche junge Gäste beim Informationstag von einem Studium an „seiner” FH überzeugen wollte - denn auf jeden Mitarbeiter der FH kommen gerade mal 20 Studenten.

Als zweite große Stärke der FH nennt Manfred Schulte-Zurhausen die hohe Anwendungsorientierung. So zieht jeder Fachbereich die Kenntnisse von Beiräten aus der Industrie heran, um über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein. Ebenfalls in enger Verbindung mit Vertretern der Wirtschaft entstehen 70 Prozent der Abschlussarbeiten. Großen Wert wird auf Praktika gelegt.

Mit dieser Ausrichtung wollten Manfred Schulte-Zurhausen und die Vertreter der einzelnen Fachbereiche insbesondere weibliche Gäste für sich gewinnen. Bei unter zehn Prozent liegt der Frauenanteil in manchen Studiengängen der stark technisch und naturwissenschaftlich ausgerichteten FH - nicht nur zum Leidwesen der männlichen Kommilitonen.

„Die Wirtschaft braucht mehr Frauen”, ist der Rektor überzeugt. „Auch weil Frauen uns Männern in Sachen Kommunikations- und Teamfähigkeit einiges voraus haben.” Dementsprechend gut seien für weibliche Maschinenbauer, Biotechniker oder Informatiker die Berufsaussichten.

Um die Berufsaussichten drehten sich beim Studieninformationstag naturgemäß auch die meisten Fragen der Interessierten. In der Pharma- der Lebensmittel- oder der chemischen Industrie kommen etwa die Studenten von Claudia Schuster und Thomas Schnitzler häufig unter. Ihr Forschungsgebiet präsentierten die beiden Diplom-Ingenieure aus dem Fachbereich Biotechnologie anhand eines „Bioreaktors zur Kultivierung von Mikroorganismen”.

Medizintechniker wachsen bei Karl-Heinz-Gatzweiler vom Fachbereich Medizintechnik und Technomathematik heran. Und zu Stadtwerken und Windkraftfirmen geht die Reise bevorzugt für die Studenten von Josef Hodapp.

Über die derzeit 28 Bachelor- und 14 Masterstudiengänge in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Design sowie das Angebot an dualen und berufsbegleitenden Studiengängen können Interessierte sich umfassend im Internet informieren.
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