Ein Viertel der Hochschulen klagt über Geldmangel

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Stuttgart. Ein Viertel der staatlichen Hochschulen klagt einer Studie zufolge über Geldmangel. Ein Teil dieser Hochschulen sehe sich sogar in ihrer Existenz gefährdet.

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Stuttgart hatte hierzu die Kanzler und Vizepräsidenten von 281 Hochschulen in Deutschland befragt.

Unter ihnen wird nach eigener Einschätzung der Wettbewerb um Studierende, Lehrkräfte und finanzielle Mittel immer härter. Deshalb wollten 90 Prozent der Hochschulen in erster Linie ihre Lehre verbessern und 81 Prozent ihr Studienangebot profilieren.

Dazu sei geplant, attraktive Lehrfächer auszubauen, regionale Kooperationen einzugehen, internationale Partnerschaften aufzubauen und auch bestimmte Lehrangebote zu verringern. 78 Prozent der Universitäten hätten angegeben, sie wollten ihre Forschung stärken.

Angesichts der knappen öffentlichen Finanzen wollen sich viele Hochschulen eigene Geldquellen erschließen. Gut ein Drittel der staatlichen Hochschulen bemühe sich bereits um Spenden, knapp die Hälfte plane entsprechende Aktivitäten. Höhere Studiengebühren halten die meisten Hochschulen für den falschen Weg. 78 Prozent rechnen damit, dass die Gebühren gleichbleiben oder sogar fallen werden.

Die Studie hatte Ernst & Young nach Angaben eines Sprechers in eigener Regie und auf eigene Kosten erarbeitet.
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