Drei junge Spitzenforscher kommen aus dem Ausland zurück nach NRW

Von: ddp
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Düsseldorf. Drei junge Spitzenforscher werden zum kommenden Sommersemester aus Brasilien und den USA nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren. Sie würden in NRW an einer Universität ihrer Wahl eine eigene Forschergruppe aufbauen, teilte das Innovationsministerium am Montag in Düsseldorf mit.

Für jeden Nachwuchswissenschaftler stellt das Ministerium in den kommenden fünf Jahren 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem von der Landesregierung im Jahr 2007 eingeführten Rückkehrerprogramm, das Teil der Nachwuchsförderung des Landes ist. Voraussetzung für die Bewerbung im Rückkehrerprogramm ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein heraus­ragendes wissenschaftliches Profil.

Zu den diesjährigen ausgewählten promovierten Spitzenforschern gehört laut Ministerium die 33-jährige Chemikerin Tina Kasper, die den Wirkungsgrad von Verbrennungsprozessen im Motor steigern will. Derzeit forscht sie an den Sandia National Laboratories in den USA. Zuvor war sie an der Universität Bielefeld.

Ebenfalls über das Rückkehrerprogramm der Landesregierung kommt den Angaben zufolge der 35-jährige Maschinenbauingenieur Sebastian Arnold Kaiser nach NRW. Er sucht nach der Antwort zur Senkung der Schadstoffemissionen in Verbrennungs­prozessen von Kraftwerken an den Sandia National Laboratories, USA. Zuvor hat er an der Yale University, USA, geforscht.

Bei dem dritten Spitzenforscher handelt es sich den Angaben zufolge um den 32-jährigen Chemiker Martin H. G. Prechtl. Das Forschungsgebiet des Chemikers sind flüssige Energieträger auf biologischer Basis - sie könnten eine Alter­native zum Benzin werden. Prechtl arbeitet derzeit an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul in Brasilien und war zuvor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.
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