Bleibt die RWTH Aachen eine Eliteuni?

Von: Axel Borrenkott
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RWTH Elite
Am Freitag fallen Entscheidungen, die die Entwicklung einer ganzen Reihe von Hochschulen auf Jahre hinaus bestimmen. Auch für die RWTH Aachen geht es darum, ob sie Eliteuni bleibt und welche ihrer Anträge im Wettbewerb um Exzellenz und Fördermillionen Erfolg haben. Foto: dpa

Aachen/Bonn. Am Freitag fallen Entscheidungen, die die Entwicklung einer ganzen Reihe von Hochschulen auf Jahre hinaus bestimmen. Auch für die RWTH Aachen geht es darum, ob sie Eliteuni bleibt und welche ihrer Anträge im Wettbewerb um Exzellenz und Fördermillionen Erfolg haben. Wer was gewonnen oder verloren hat, wird Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Freitag in Bonn verkünden. Neun Exzellenzuniversitäten, kurz Eliteunis, gibt es seit der ersten Phase der Exzellenzinitiative, die vor fünf Jahren begann.

Neben Aachen gehören dazu unter anderem die beiden Münchner Universitäten, die FU Berlin, Heidelberg, Karlsruhe und Göttingen. Für die zweite und letze Phase von 2012 bis 2017 sind weitere sechs Unis im Rennen, darunter auch Bochum und Köln.

Maximal zwölf Eliteunis sollen es diesmal werden, davon höchstens fünf von den Neubewerbern. Es werden wahrscheinlich also eine oder zwei der jetzigen Titelträger „absteigen”. Damit rechnet für die RWTH jedoch niemand.

Spannend ist allerdings die Frage, wie viele ihrer insgesamt acht Anträge die Aachener durchbekommen. Derzeit werden drei sogenannte Exzellenzcluster (Forschungsverbünde) sowie eine Graduiertenschule (Ausbildung von Doktoranden) gefördert, drei weitere Projekte hat die RWTH zusätzlich beantragt. Die bisherige Fördersumme betrug 180 Millionen Euro.

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder fördert in zwei Phasen Spitzenforschung, um den Wettbewerb der Universitäten untereinander anzukurbeln und diese auch international sichtbarer zu machen.

In der ersten Phase standen dafür 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung, für die nächsten fünf Jahre sind es 2,7 Milliarden Euro, davon trägt der Bund 75 Prozent. Eine weitere Phase wird es nicht mehr geben.
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