Frankfurt a.M - Bildungsministerin Schavan: Zu wenig Studenten aus armen Familien

Bildungsministerin Schavan: Zu wenig Studenten aus armen Familien

Von: epd
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Frankfurt a.M. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will mehr Studenten aus ärmeren Familien an die Universitäten holen.

„Wir haben zu wenig Studenten aus einkommensschwachen Familien - Stipendien können junge Leute ermutigen, diesen Schritt zu gehen”, sagte Schavan der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Es dürfe nicht länger ausschlaggebend sein, aus welcher Familie ein Student kommt.

Wichtiger sei, was ein Student kann, fügte Schavan hinzu. Das Leistungsprinzip sei sehr gerecht. „Nicht Herkunft, sondern Leistung muss entscheiden.” Die CDU-Politikerin wiederholte, dass sie auch das Bafög erhöhen wolle.

Zugleich schlug Schavan eine Art zentralen Kummerkasten vor, um den Unmut über den Bologna-Prozess zu bündeln: „Ich werde der Hochschulrektorenkonferenz eine bundesweite Plattform vorschlagen. Dahin müssen konkrete Beispiele gemeldet werden. Das wird viel Klärung bringen.”

Nach Auskunft der Hochschulrektoren funktioniere die Umstellung von 80 Prozent aller Studiengänge allerdings gut, räumte Schavan ein.
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