Bei Fernlehrgängen auf Verlängerungsoption achten

Von: dpa
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Hamburg. Bei Fernlehrgängen ist es ratsam, auf eine Verlängerungsoption zu achten. Dadurch lässt sich ein Abbruch vermeiden, wenn Teilnehmern das Pensum über den Kopf wächst oder sie aus beruflichen Gründen mit dem Lernen pausieren müssen.

„Eine solche Verlängerung bieten inzwischen viele an. Man sollte vorher aber prüfen, ob sie kostenpflichtig ist oder nicht”, rät Martin Kurz, Präsident des Fachverbands Forum Distance-Learning in Hamburg. „Bei einem zwölfmonatigen Fernlehrgang zum Beispiel gibt es dann oft die Option, dass man noch einmal 50 Prozent der Dauer dranhängen kann.”

Generell dürften Teilnehmer von Fernlernkursen das Pensum solcher Angebote nicht unterschätzen, warnt Kurz. Bei vielen Lehrgängen müssten sie 8 bis 12 Stunden pro Woche investieren. Angebote auf Hochschulebene verlangten Fernstudenten oft sogar 20 Stunden pro Woche ab. Teilnehmer müssten ihren Alltag entsprechend umstellen.

Und sie dürften nicht denken, dass Fernlernen ein entspanntes Schmökern auf dem Sofa ist. Das Fernlernen habe zwar den Vorteil, dass man sich aussuchen kann, wo man lernt, erläutert Kurz. Aber es sei nicht weniger Arbeit als eine herkömmliche Fortbildung: „Das ist nichts, was sich von selbst tut.”

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