Architekten präsentieren Ausstellung über Sultanat Oman

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Aachen. Vom 20. Mai bis 5. Juni präsentieren die Freunde des Reiff e.V. der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen in der Sparkasse Aachen am Münsterplatz 7 bis 9 die Ausstellung „Oman-Land des Weihrauches und der Seefahrer”.

Aachen ist mit dem Sultanat Oman seit mehr als 20 Jahren verbunden. Zunächst durch die archäologische Forschungstätigkeit von Prof. Dr. Michael Jansen vom Lehr- und Forschungsgebiet Stadtbaugeschichte der RWTH in Südoman. Dort wurde der „Archäologische Park al Balid” errichtet und die Nominierung des Welterbes „Weihrauchstraße” vorangetrieben.

Darüber hinaus wurde vor zwei Jahren die German University of Technology in Maskat gegründet, eine private Tochterhochschule der RWTH und eines omanischen Sponsors, die derzeit vom ehemaligen RWTH Rektor Prof. Dr. Burkhard Rauhut geleitet wird. Dort werden Studierende in vier Fachrichtungen, Geologie, Informatik, Tourismus und Regionalmanagement, sowie Stadtplanung und Architektur unterrichtet, deren Abschlüsse den deutschen gleichgestellt sind.

Mit dieser Ausstellung, die anlässlich der Einladung des omanischen Religionsministers Abdullah Mohammad Abdullah Al Salmi zur Karlspreisverleihung stattfindet, soll Oman einem breiten Publikum vorgestellt werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei seine Geschichte als Land des Weihrauchs, des Handels und der Seefahrer, seine verschiedenen Landschaften und Architekturen und die Tradition und Moderne des heutigen Sultanats Oman.

Mit seinen freundschaftlichen Beziehungen zum Orient, die durch den Gesandtenaustausch zwischen Karl dem Großen und Harun ar Rashid im 9. Jahrhundert begründet wurde, ist Aachen ein idealer Ausstellungsort.

Prof. Michael Jansen, Dr. Karsten Ley, Michaela Liehner, Sukanya Krishnamurthy und Irene Sasso vom Lehr- und Forschungsgebiet Stadtbaugeschichte der RWTH Aachen haben die Ausstellung konzipiert.
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