Anwohner sind empört: Tests im Turbineninstitut sind zu laut

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der Lärm, der bei Volllastbetrieb einer Brennkammer des Instituts für Dampf- und Gasturbinen der RWTH entsteht, ist aus Lärmschutzgründen nicht zulässig.

Messungen des Umweltamtes der Stadt Aachen haben ergeben, dass sowohl der Immissionsrichtwert als auch der Spitzenpegel gemäß der Verwaltungsvorschrift „TA-Lärm”, der „Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm”, deutlich überschritten wurden. Um den Volllastbetrieb fortzusetzen, müsste das Institut schalltechnische Maßnahmen ergreifen.

Der Teillastbetrieb ist jedoch ohne weitere Umbauten weiterhin zeitlich begrenzt erlaubt. Um genaue Aussagen über die zeitliche Beschränkung treffen zu können, sind weitergehende Untersuchungen erforderlich.

Dem Institut an der Mathieustraße wurde das Messergebnis inzwischen mitgeteilt. Als Messort wurde ein in etwa 750 Metern in Windrichtung entfernt liegender Standort am Herzogsweg gewählt. Anwohner hatten sich über die Lärm beschwert und sogar die Polizei eingeschaltet.

Die Arbeit des Instituts werden zwar geschätzt, erklärte Gisela Nacken, aber auch die Anwohner hätten ein berechtigtes Interesse auf lärmfreies Wohnen”, so die Planungs- und Umweltdezernentin der Stadt. „Wir hoffen, dass über bauliche Veränderungen zum Schallschutz diesen gegenseitigen Interessen Rechnung getragen werden kann.”

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert