Altes TH-Heizkraftwerk wurde zum Hörsaalgebäude

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Für 8,7 Millionen Euro wurde das alte Heizkraftwerk der RWTH an der Wüllnerstraße zu einem modernen Hörsaalgebäude umgebaut. Nachts wird es durch Hinterleuchtung zum „Glühen” gebracht - zur Erinnerung an die frühere Nutzung. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die offizielle Einweihung ist erst Anfang November vorgesehen, doch seit Anfang der Woche wird das umgebaute RWTH-Heizkraftwerk hinter dem Super C (an der Wüllnerstraße) schon in seiner neuen Eigenschaft genutzt: als Hörsaalgebäude.

Es funktioniert noch nicht alles - so sind die Aufzüge noch außer Betrieb -, aber zu Beginn des neuen Semesters sollte pünktlich mit den Vorlesungen und Seminaren begonnen werden. „Eingeschränkten Vollbetrieb” nennt das der Fachmann, wobei betont wird, dass es in sicherheitstechnischer Hinsicht keine Lücken gibt.

Errichtet vom BLB, geplant vom Büro IP arch, hat der Umbau des Heizkraftwerks aus den 1950er Jahren rund 8,7 Millionen Euro gekostet (darin enthalten ein Zuschuss der TH von fünf Millionen Euro, zum Teil aus Studiengebühren bestehend). Neben zwei Hörsälen für jeweils 200 Personen sind Seminar- und Multifunktionsräume entstanden, das oberste Geschoss ist für die Technik reserviert.

Die gesamte Nutzfläche beläuft sich auf rund 950 Quadratmeter, das Gebäude ist 34 Meter lang, elf Meter breit und 30 Meter hoch. Und in der Dunkelheit wird es zum „Glühen” gebracht, als Reminiszenz an die frühere Nutzung: Die der Fassade vorgehängte Lamellenkonstruktion erfährt nachts eine orangefarbene Hinterleuchtung - das klappt auch schon.

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