„5 vor 12”: 5000 Besucher bei RWTH-Wissenschaftsnacht

Von: André Schaefer
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Die RWTH-Wissenschaftsnacht hat in diesem Jahr etwa 5000 Besucher angelockt - zum Science Slam, zu Musik, Vorträgen und Wissenschaftshows. Foto: Andreas Steindl.

Aachen. Wenn kurz vor Mitternacht noch Licht im Hörsaal des Kármán-Auditoriums am Templergraben brennt, dann kann es dafür nur einen guten Grund geben: Die RWTH lädt zur Wissenschaftsnacht «5 vor 12» ein. Zum achten Mal in Folge lockte die Technische Hochschule am Freitagabend über 5000 Wissenschaftsbegeisterte in die Räumlichkeiten der Universität.

Auf die Besucher wartete dabei wie schon in den Vorjahren ein buntes Spektrum an echten wissenschaftlichen Highlights. So übertrug die ARD ihre Wissenssendung Kopfball live aus dem Kármán-Gebäude, während sich hunderte von Besuchern in die Couvenhalle begaben, um dort beim ersten RWTH Science-Slam für eine einmalige Atmosphäre zu sorgen.

Science Slam: Der Preis ist ein Abendessen mit dem Rektor

Drei Konkurrenten lieferten sich dort auf der Bühne einen spannenden Wettkampf in der Vorstellung ihrer Wissenschaftsidee zu einem beliebigen Thema. Auf den Gewinner wartete dabei ein sowohl seltener als auch besonderer Preis: Ein Abendessen mit RTWH Rektor Ernst Schmachtenberg.

Zentrale und zukunftsträchtige Themen, wie etwa die Frage nach einer idealen Methode der Elektromobilität, kamen in der langen Wissenschaftsnacht ebenso nicht zu kurz. Professor Dirk Uwe Sauer vom Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe bot Interessierten einen spannenden Vortrag zu den einzelnen Möglichketen, den CO2-Ausstoß durch elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Dauer zu reduzieren. „Elektrofahrzeuge werden in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Wir von der RWTH besitzen deutschlandweit den stärksten Standort im Bereich der Elektromobilität”, verriet Sauer.

Am Ende des Programms, das für die Besucher gut 42 Veranstaltungen bereithielt, wurde die Nacht mit einem Musikkonzert der Band Tideline abgerundet - völlig ohne Wissenschaftsgedanken.
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