Aachen - 355 RWTH-Mitarbeiter ziehen in schicken Neubau ein

355 RWTH-Mitarbeiter ziehen in schicken Neubau ein

Von: Jan Mönch
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Bei einer Gebäudeeröffnung darf ein Schlüssel natürlich nicht fehlen. Gemeinsam schließen RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven, Dezernentin Gabriele Golubowitsch und der stellvertretende BLB-Niederlassungsleiter Klaus W. Heine (von links) den Neubau an der Süsterfeldstraße auf Foto: Heike Lachmann

Aachen. Es ist sicher nicht so, dass Manfred Nettekoven grundsätzlich etwas gegen Reime hat. Die Feststellung „Willst du schöne Hochschulen sehn, dann musst du in den Osten gehn” will ihm als Hochschulkanzler in der westlichsten Großstadt Deutschlands aber natürlich trotzdem nicht wirklich gefallen.

Umso zufriedener zeigte Nettekoven sich mit dem neuen RWTH-Gebäudekomplex, der nun eröffnet wurde.

Dieser liegt nicht westlich und nicht östlich, sondern nördlich von der Innenstadt an der Süsterfeldstraße 65. Hinter der Filiale einer Supermarktkette sowie einem Pizza-Lieferservice hat dort das Facility-Management der RWTH auf einer Fläche von 1,4 Hektar und in einem Komplex von vier Gebäuden ein neues Zuhause bekommen. Die 355 Mitarbeiter sind dort bereits eingezogen. „Und wir fühlen uns wohl”, versicherte Dezernentin Gabriele Golubowitsch. Das Facility-Management kümmert sich um Hochschulbelange wie Transportlogistik, Umwelt- und Strahlenschutz, Wach- und Reinigungsdienst sowie Flächenmanagement. Bisher wurden diesen Aufgaben vom Hauptgebäude am Templergraben, von der Wüllnerstraße sowie von der Claßenstraße aus erledigt.

Dass die Angestellten des Facility Managements ihren Aufgaben nun an einer gemeinsamen Adresse erfüllen, ist vor allem dem Hörsaalzentrum zu verdanken, das in der Claßenstraße entstehen soll - dem war der alte Standort nämlich im Weg. Nicht nur Manfred Nettekovens Meinung nach stand dort bislang „eh kein so richtig schönes Gebäude” - also investierte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) insgesamt 19 Millionen Euro in den Abriss in der Innenstadt sowie in den Neubau im Süsterfeld.

Finanziert wurde die Maßnahme aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes NRW, in dessen Rahmen bis zum Jahr 2020 insgesamt acht Milliarden Euro investiert werden sollen, um die Hochschulen des Landes bautechnisch auf den neuesten Stand zu bringen.
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