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Windows Intune erhält MDM-Funktionen

Von: Manfred Bremmer
Letzte Aktualisierung:
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Aachen. Mit der nächsten Version von Microsofts Cloud-basierender Verwaltungslösung „Windows Intune” reagiert der Softwareriese auf die zunehmende Mobilisierung in Unternehmen.

Wie Microsoft bekannt gab, unterstützt Windows Intune mit dem geplanten Update auch die Verwaltung mobiler Geräte mit den Betriebssystemen Windows Phone, iOS (ab Version 4) und Android (ab Version 2.1). Der Hersteller setzt dabei auf Windows Server Active Directory und Microsoft Exchange Server.

Unterstützt werden unter anderem das Erstellen von Sicherheitskonzepten für mobile Geräte und die Einführung eines Passwortschutzes, Verschlüsselung sowie die Fern-Sperrung eines Geräts, oder das Löschen aller Daten, sollte das Gerät verloren gehen. Außerdem, so Microsoft, haben IT-Administratoren die Möglichkeit, Regeln zur Kontrolle des Zugriffs mobiler Geräte auf Exchange-Server zu definieren.

Zur Verwaltung privater Endgeräte, die im Unternehmenskontext genutzt werden (Stichwort: „Bring your own device”), bietet die neue Intune-Version Firmen außerdem die Möglichkeit, ein Self-Service-Portal zu erstellen. Dort kann die IT-Abteilung den Mitarbeitern unter anderem Apps und Tools für ihre genutzten mobilen Geräte (Windows PCs, iOS und Android Produkte) zum Download zur Verfügung zu stellen. Den Nutzern steht zukünftig zudem die Option bereit, selbständig PCs oder mobile Geräte, die über Windows Intune verwaltet werden sollen, hinzuzufügen oder zu entfernen.

Interessenten können die Verwaltungskonsole der Vorabversion mit bis zu zehn Testgeräten kostenfrei ausprobieren. Weitere Informationen zu den neuen Funktionen finden sich Windowsteamblog, im Windows Intune Technet Blog sowie ausführlich im Windows Intune Handbuch.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de
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