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Wikileaks will Informanten besser schützen

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Enthüllungs-Plattform Wikileaks will ihre Informanten mit einem neuen Verschlüsselungsverfahren künftig besser schützen.

Auf einer Pressekonferenz am 1. Dezember solle die Online-Sicherheit von Informanten im Zentrum stehen und ein neues Sicherheitssystem vorgestellt werden, hieß es in einer Mitteilung vom Wochenende. Der Betrieb der Plattform war im vergangenen Oktober gestoppt worden, unter anderm, um die Sicherheit der Informanten nicht zu gefährden. Allerdings hatten schon zuvor die Ermittlungen gegen Gründer Julian Assange und Streitereien in der Wikileaks-Spitze die Arbeit weitgehend lahmlegt.

Statt der SSL-Verschlüsselung habe man ein neues, komplexes System für die Dokumenten-Einreichung entwickelt, erklärten die Wikileaks-Aktivisten jetzt. Die Sicherheit von SSL-Zertifikaten sei seit mehr als einem Jahr durch Banden der organisierten Kriminalität und Geheimdienste durchlöchert worden und nicht mehr reparabel, heißt es in der Mitteilung. Die Möglichkeit der sicheren Kommunikation von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten über das Internet sei erheblich eingeschränkt gewesen. Die neue elektronische "Drop Box" solle substanziell besser sein als ihr Vorgänger. (dpa/tc)

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de
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