Wenigstens virtuell mit Ballack den Titel holen

Von: André Klohn, dpp
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Screenshot des Videospiels „FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Suedafrika 2010”, Begegnung Spanien - Deutschland, der Firma Electronic Arts. Die virtuelle WM lässt sich bei der gelungenen Simulation mit jeder der 32 qualifizierten Mannschaften in den Originalgruppen des realen Vorbilds gewinnen. Hat sich das favorisierte Land nicht qualifiziert, lässt sich die Qualifikation auf der Konsole nachholen mit einem von insgesamt 199 National-Teams. Foto: Electronic Arts GmbH/ddp

Kiel. Viele sehen Deutschlands Chancen auf den Sieg bei der Fußball-WM durch die Verletzung von Michael Ballack sinken. Auf dem virtuellen Rasen des dazugehörigen Videospiels von Electronic Arts scheinen die Chancen dagegen größer.

Denn die digitalisierte Form des „Capitano” Ballack tritt zu den Partien in zehn nachgebildeten WM-Stadien an. Die virtuelle WM lässt sich bei der gelungenen Simulation mit jeder der 32 qualifizierten Mannschaften in den Originalgruppen des realen Vorbilds gewinnen. Hat sich das favorisierte Land nicht qualifiziert, lässt sich die Qualifikation auf der Konsole nachholen mit einem von insgesamt 199 National-Teams.

Zum Einsatz kommt bei „FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010” die gute Spielmechanik der Fußball-Simulation „FIFA 10”. An Steuerung und Spielbarkeit lässt sich kaum etwas aussetzen. Viele Kicker sehen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich.

Wer frei von Höhenangst ist, turnt in „Prince of Persia: Die vergessene Zeit” von Ubisoft durch Persien. Um das Königreich vor dem Untergang zu bewahren, meistert der Spieler akrobatische Sprungeinlagen in bewährter Manier und setzt sich in manchen Situationen gegen ganze Heerscharen von Gegnern zur Wehr.

Misslingt eine der teils sehr schwierigen Geschicklichkeitspassagen, lässt sich die Zeit für ein paar Sekunden zurückdrehen. Dies geht allerdings nicht beliebig oft. Darüber hinaus gefriert der Spieler Wasserfontänen und nutzt sie als Klettergerüst. Zwischendurch gilt es immer wieder, kleinere Rätseleinlagen zu lösen. Freunde des Prinzen kommen voll auf ihre Kosten.

Wer es gerne gruselig mag, greift in Microsofts „Alan Wake” zu Taschenlampe und Leuchtmunition. In der Rolle eines unter einer Schreibblockade leidenden Schriftstellers durchlebt der Spieler in der Dunkelheit einen Albtraum nach dem anderen. Dessen Frau verschwindet, er leidet unter Gedächtnisverlust und Schatten-Zombies lauern ihm im Dunkeln auf.

Seine wichtigste Waffe zur Verteidigung ist eine Taschenlampe, denn die Schattenwesen fürchten das Licht. Das Spiel von Licht und Schatten sorgt für eine dichte Atmosphäre und reichlich Spannung. Die Welt von Bright Falls erinnert sehr an die Mysterie-Serie „Twin Peaks”, inklusive schrulliger Charaktere. Das Gruselabenteuer zieht den Spieler sofort in den Bann.

Rockstars „Red Dead Redemption” lässt Cowboy-Träume in einer offenen Westernwelt wahr werden. Die Entwickler der beliebten Actionreihe „Grand Theft Auto” haben das Spielfeld einfach in den Wilden Westen zu Anfang des 20. Jahrhunderts verlegt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Ex-Banditen John Marston, um Bandenchef Bill Williamson das Handwerk zu legen.

Wer das erste Mal auf dem Pferd durch das fiktive New Austin reitet, wird vermutlich zunächst innehalten und die imposante Weitsicht sowie die tolle Atmosphäre genießen. Spielerisch bietet der Titel gewohnt abwechslungsreiche Action in GTA-Manier.

Rennspielfreunde können sich zurzeit gleich an mehreren Titeln erfreuen. In Sonys leicht zugänglichem Arcade-Rennspiel „Mod Nation Racers” steht die Kreativität im Mittelpunkt. Herzstück ist ein hervorragender Streckeneditor. Damit lassen sich ohne Vorkenntnisse sehr schnell abwechslungsreiche Strecken erstellen. Das Anlegen von Steigungen oder richtigen Bergen geht leicht von der Hand. Auch die Fahrer und ihre Untersätze lassen sich umfangreich modifizieren. Dank Online-Unterstützung gibt es reichlich Nachschub.

Rasanter geht es in Activisions sehr gutem Rennspiel „Blur” zur Sache - dank zahlreicher auf dem Asphalt liegenden Extras. Sie geben dem eigenen Wagen beispielsweise einen Nitroschub oder legen alle Konkurrenten im Rennen lahm. Die Power-Ups sind effektreich in Szene gesetzt. Vor allem der Mehrspieler-Modus ist gelungen.

Disney Interactives „Split/Second: Velocity” bietet ähnlich hohes Tempo und tolle Drifts. Füllt sich eine Anzeige durch Drifts oder Windschatten-Fahren auf, lassen sich Gebäudeteile an der Strecke sprengen, um vorausfahrende Kontrahenten zu behindern oder auszuschalten. Das Ganze ist leicht zugänglich und grafisch hübsch in Szene gesetzt.

Wii-Besitzer sollten sich unbedingt das Jäger-Epos „Monster Hunter Tri” ansehen. Das Action-Rollenspiel erfordert Einarbeitung, belohnt aber mit fordernden Kämpfen in einer detailreichen Fantasywelt. Ebenfalls einen Blick wert ist das Action-Rollenspiel „Nier” von Square Enix mit epischer Story, aber nur durchschnittlicher Grafik.


„FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010” ist für verschiedene Plattformen ohne Altersbeschränkung erschienen.

„Prince of Persia: Die vergessene Zeit” ist frei ab zwölf Jahren und erhältlich für PS3, Xbox 360 und Wii. Die PC-Version erscheint am 10. Juni.

„Alan Wake” gibt es nur für Xbox 360. Freigabe ab 16 Jahren.
„Red Dead Redemption” ist ab 18 Jahren und erhältlich für PS3 und Xbox 360.

„Mod Nation Racers” ist ab sechs Jahren und exklusiv für die PS3.

„Blur” und „Split/Second: Velocity” sind freigegeben ab zwölf Jahren in Versionen für PC, PS3 und Xbox 360.

„Monster Hunter Tri” gibt es nur für die Wii. Freigegeben ab zwölf Jahren.

„Nier” ist ab 16 Jahren und erschienen für PS3 sowie Xbox 360.

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