Vatikanischer Medien-Chef: Internet nicht verteufeln

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Aachen. Für eine größere Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Medien hat der Präsident des Päpstlichen Medienrates, Erzbischof Claudio Maria Celli, geworben.

Die Kirche solle die positiven Aspekte von Internet und Computer für ihre eigenen Zwecke nutzen, sagte er am Mittwoch in Aachen. „Unser oberstes Ziel ist die Verbreitung des Evangeliums”, so der Erzbischof.

Um dieses Ziel zu verwirklichen, müsse die Kirche Präsenz im virtuellen Raum zeigen, anstatt die neuen medialen Ausdrucksformen und Technologien zu verteufeln oder zu kritisieren.

Celli verwies auf den im Januar gestarteten Vatikan-Auftritt auf der Video-Plattform YouTube. Dieses Angebot zeige den Menschen, dass der Papst auch mit den Angehörigen der sogenannten „digital generation” in Kontakt treten könne und wolle.

Der vatikanische Medien-Chef äußerte sich bei einem Empfang zum 40-jährigen Bestehen des Catholic Media Council (Cameco) in Aachen. Die von Hilfswerken und internationalen Medienorganisationen getragene Einrichtung berät Medienprojekte in den Ländern des Südens und in Osteuropa. Nach den Worten von Celli will die Kirche in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt auf die Medienarbeit in Afrika legen.

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