Praktische iPad Apps für den Alltag

Von: Thomas Pelkmann
Letzte Aktualisierung:
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Aachen. Egal, ob man Besitzer des iPad 1 oder des iPad 2 ist: Diese 18 Apps gehören auf jeden Fall aufs Tablet.

Für die Menschen, für die das iPad 2 ihr erstes iPad ist, stellen wir Ihnen 15 Apps für Einsteiger vor, die auf keinem Tablet-PC fehlen sollten, auch nicht auf denen, die es dereinst einmal geben soll.

Die Sammel-App Flipboard macht vor, wie Zeitungen auf Tablet-PCs aussehen könnten: Mit Flipboard kann man sich individuelle News-Übersichten aus vorhandenen Magazinen, aber auch aus sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook und sogar aus Suchmaschinenabfragen zu speziellen Themen zusammenstellen.

RSS-Feeds, Flickr-Fotos vervollständigen das Angebot, das von Flipboard in einem ansprechenden Magazin-Design präsentiert wird. Einziger Kritikpunkt: Das Angebot an vorgefertigten Magazinen ist zur Zeit komplett englischsprachig. Hier wird es Zeit, dass auch deutsche Verlage ihre Inhalte für Flipboard aufbereiten und anbieten.

Preis: kostenlos

Flipboard bei iTunes

Mit Instapaper können Sie leicht Artikel, Blogeinträge oder News aus dem Internet für späteres Offline-Reading abspeichern. Das Gute an Instapaper ist nicht nur, dass Sie interessante Artikel auch später und ohne Internet-Verbindung lesen können, sondern dass die App die Inhalte auch ansprechender aufbereitet, als viele Webseiten das können.

Preis: 3,99 Euro

Instapaper bei iTunes

Alle reden über Cloud Computing - Dropbox macht es: Online-Speicher bis zu 2 GByte ist kostenlos, verwalten lässt sich die Cloud über eine ebenfalls kostenlose Dropbox-App. So ist der Datenaustausch von stationärem PC und iPad problemlos möglich.

QuickOffice ist die optimale Ergänzung zum Online-Speicher von Dropbox: Hier laden Sie die dort gespeicherten Word-, Excel- und demnächst Powerpoint-Dokumente zum Präsentieren und Weiterbearbeiten.

Preis Dropbox: kostenlos

Dropbox bei iTunes

Preis QuickOffice: 11,99 Euro

QuickOffice Connect Mobile Suite for iPad bei iTunes

Bildbearbeitungsprofis mögen über die Express-Variante ihres Lieblingsprogramms die Nase rümpfen; alle anderen werden sich über die kostenlose Bildbearbeitung für das iPad freuen. Fotos beschneiden und drehen, Effekte und Rahmen hinzufügen mit den Farben spielen und Filter drüberlegen...: Dank des ausreichend großen iPad-Bildschirms schnell gemacht und vorzeigbar.

Preis: kostenlos

Adobe Photoshop Express bei iTunes

Eine Bento-Box kennen Sie vielleicht vom Sushi-Japaner um die Ecke: Alle Röllchen und Nigris sind geschickt auf kleinstem Raum zusammengepackt und Platz für Ingwer, Sojasauce und Wasabi ist auch noch.

In die virtuelle Bento-Box des iPads kann man alles packen, was für die Organisation Ihres Geschäftsalltags wichtig ist: Termine, Kontakte, Aufgaben, Projekte... Nur die Sojasauce muss draußen bleiben.

Preis: 3,99 Euro

Bento bei iTunes

Vor zwei Jahren machte die iPhone-Version von ArtRage Schlagzeilen, weil der Designer Jorge Colombo damit die Titelseite des berühmten Magazins New Yorker gestaltete. Das iPad ist aufgrund seiner Größe als Leinwand natürlich noch viel besser für eigene Kunstwerke geeignet. Mit ArtRage malen Sie nicht einfach nur mit den Fingern. Die App achtet auch direkt auf den Farbauftrag: So können Sie etwa Ölfarben mischen oder feuchte Wasserfarben vermischen.

Preis: 5,49 Euro

ArtRage bei iTunes

Die iBook-App von Apple gehört standardmäßig zwar nicht zum Lieferumfang des iPads, lässt sich aber leicht kostenlos nachrüsten. Dennoch krankt der Ebook-Reader von Apple am noch immer dürftigen Angebot. Da hat der Amazon Kindle wesentlich mehr Umfang zu bieten, wenn auch mit deutlichem Übergewicht englischsprachiger Titel.

Der Kindle, ursprünglich für das gleichnamige Ebook entwickelt, steht nun als ebenfalls kostenloser Reader auch fürs iPad zur Verfügung.

Preis: kostenlos

Amazon Kindle bei iTunes

Wer in der Zutatenliste seines Lieblingsrezepts mit lb und allspice umgehen kann, sollte sich Epicurious besorgen, eine Sammlung von mehr als 30.000 englischsprachigen Rezepten aus Magazinen, Kochbüchern und direkt vom Küchenchef. Der große iPad-Bildschirm macht es leicht, den Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu folgen.

Preis: kostenlos

Epicurious bei iTunes

Besitzer einer umfangreichen Videosammlung auf ihrem Computer werden sich über diese kostenlose App freuen: Mit Air Video ist es ganz einfach, sich die Filme per Videostream auch auf dem iPad anzuschauen. Zwar kostet die App 2,39 Euro; der nötige Server für den PC ist aber kostenlos zu bekommen.

Preis: 2,39 Euro

Air Video bei iTunes

Während sich in Deutschland Verlage noch sehr zurückhalten, wenn es darum geht, originäre iPad-Zeitungen auf den Markt zu bringen, gibt es seit kurzem in den USA den Prototypen für Tablet-News: The Daily ist ein Produkt der Rupert Murdoch News Corporation und wird in Kooperation mit Apple herausgegeben. Eine Einzelausgabe mit immerhin rund 100 Seiten Umfang kostet 14, ein Wochen-Abo 99 US-Cent und der Jahresbezug 39,99 US-Dollar.

Leider nur auf Englisch erhältlich, dürfte The Daily dennoch Aussehen und Funktionalität von Tablet-Magazinen entscheidend mitprägen.

Preis: kostenlos (Kiosk-App), pro Ausgabe 14 US-Cent

The Daily bei iTunes

Ein Bummel unter Sternen ist auch ohne iPad zu haben. Wer aber außer dem große Wagen noch andere Sternhaufen oder Einzel-Sonnen erkennen möchte, ist mit Star Walk bestens versorgt. Einfach das iPad in Richtung bis dato unbekannter Welten richten, und Star Walk verrät Ihnen, den Namen der Sterne, Sternbilder und Konstellationen.

Preis: 3,99 Euro

Star Walk bei iTunes

Eigentlich bietet sich das iPad idealerweise dafür an, Notizen direkt mit dem Finger zu machen. Penultimate ist eine App, die den berührungsempfindlichen Bildschirm dafür optimal ausnutzt. Das Ergebnis sieht besser aus, als die Wurstigkeit der Eingabegeräte (vulgo: Finger) vermuten lässt. Dennoch ist diese Form der Eingabe nicht ideal. Da wäre als Bonus zum App einer dieser Stifte prima, die bereits für das iPad angeboten werden und die den Bildschirm nicht verkratzen.

Preis: 1,59 Euro

Penultimate bei iTunes

Office und iPad - das ist eine Kombination, die mit Vorsicht zu genießen ist: Die Eingabe umfangreicher Dokumente ist dann doch auf Dauer viel zu mühsam. Dennoch machen Office-Apps auf dem iPad durchaus Sinn: Beim Präsentieren zum Beispiel oder beim Ausbessern und Ergänzen von Dokumenten unterwegs.

Pages (Textverarbeitung), Keynotes (Präsentation) und Numbers (Tabellenkalkulation) sind Apples Beitrag zur mobilen Büroarbeit. Alle Apps eignen sich der oben genannten Prämisse zufolge auch aufgrund der im Vergleich zu den großen Office-Suiten eingeschränkten Funktionalität eher zum Zeigen und Bearbeiten von Dokumenten, weniger zum Erstellen. Dabei aber sind diese drei Apps Referenz ihrer Klasse.

Preise: je 7,99 Euro

Pages bei iTunes

Keynotes bei iTunes

Numbers bei iTunes

Das iPad ist für alles gut, für das man keine Tastatur braucht. Nur wenige wissen, dass das iPad auch ein veritables Aufnahmegerät ist. Ja genau: dieses kleine Loch neben dem Kopfhörerausgang ist das Mikrofon.

Die App zum Loch heißt QuickVoice und ist äußerst leicht zu bedienen: Es gibt einen Knopf für Aufnahme und einen für Wiedergabe. Das wars - fast: Die Aufnahmen lassen sich anschließend im iPad speichern, per Mail oder als Klingelton verschicken. Mehr braucht kein Mensch.

Preis: kostenlos

QuickVoice bei iTunes

Wer doch mehr braucht, sollte Dragon Dictation anschauen. Die App vertritt zumindest den Anspruch, gerade Aufgenommenes zu verstehen und in lesbaren Text umzuwandeln. Das funktioniert mitunter befriedigend, andernfalls aber nach Dada. Hier können Sie es ausprobieren: Dragon Dictation bei iTunes.

Kennen Sie das: Sie hören irgendwo im Radio oder Fernsehen einen Hit, von dem Sie schon lange wissen wollten, wie er heißt und von wem er ist? Um diese Fragen beantworten zu können, gibt es eine prima funktionierende App: Shazam. Halten Sie nach dem Start von Shazam einfach das Mikrofon an den jeweiligen Lautsprecher und lassen Sie die App den Titel taggen. Shazam ist zwar nicht unfehlbar und offenbart besonders bei Live-Musik seine Schwächen. Dennoch ist es erstaunlich, wie viel Konservenmusik die App tatsächlich erkennt.

Preis: kostenlos

Shazam bei iTunes

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Preis: kostenlos

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Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation CIO.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de
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