Hannover - Online-Alternative zum klassischen Videorekorder

Online-Alternative zum klassischen Videorekorder

Von: ddp
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Hannover. Online-Dienste bieten für Fernsehfans eine interessante Alternative zum klassischen Videorekorder mit VHS-Kassetten oder zum DVD-Brenner.

Ihre digitalen Rekorder schneiden Fernsehsendungen bequem auf Knopfdruck mit. Die Videodateien lassen sich anschließend weltweit über das Internet abrufen. Weil sich sowohl das Senderangebot als auch die Qualität der Mitschnitte bei den einzelnen Anbietern stark unterscheiden, sollten potenzielle Nutzer aber nicht blind einen dieser Dienste buchen, wie die Zeitschrift „ct” rät (Heft 2/2010).

Online-Videorekorder zeichnen auf Wunsch auch mehrere parallel laufende Sendungen auf. Die Videodateien lassen sich anschließend sowohl auf dem PC oder Notebook als auch via DVD-Player am Fernseher anschauen. Die meisten Dienste darf man mit Einschränkungen eine Zeit lang kostenlos nutzen. Für das volle Angebot ist allerdings eine Gebühr fällig, üblicherweise gleich für ein Jahres-Abo.

Eine Unsicherheit gibt es zudem bei der Rechtslage. So gehen die Sendergruppen RTL und ProSiebenSAT.1 gerichtlich gegen mehrere Dienstleister vor, weshalb ihre Programme schon jetzt nicht mehr von allen Online-Rekordern aufgezeichnet werden, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Deshalb sollten sich Nutzer nicht allzu lang vertraglich binden.

Im Test fiel die Bildqualität des neuen Dienstes Bong.TV positiv auf: Die Mitschnitte lieferten die volle digitale PAL-Auflösung von 720 mal 576 Bildpunkten. Dafür stehen Nutzern nur recht wenige Sender zur Auswahl. Mehr Programme im Angebot hat Save.TV. Dafür ist die Bildqualität der Mitschnitte dort schlechter.

Niedrige Preise und eine große Senderauswahl bietet OTR. Allerdings blendet der Dienst dem Nutzer viel Werbung ein und schneidet nicht zuverlässig alle programmierten Sendungen mit. Shift.TV konnte der Zeitschrift zufolge in keiner Hinsicht überzeugen.

Dennoch seien die Online-Lösungen eine wirkliche Alternative zu digitalen Videorekordern im Wohnzimmer, lautet das Fazit. Auf Pay-TV, Dolby-Digital-Ton oder alternative Sprache müssen Nutzer bei den Mitschnitten aus dem Internet jedoch verzichten.
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