Netbooks der dritten Generation überzeugen im Test

Von: ddp
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Hannover. Mit dem beliebten Notebook Eee PC hat Asus eine völlig neue Geräteklasse auf dem Hardware-Markt etabliert. Mittlerweile steht bereits die dritte Generation der sogenannten Netbooks in den Regalen der großen Elektronikmärkte.

Im Praxistest überzeugten die Geräte im mittleren Preisbereich, wie die Zeitschrift „ct” (Ausgabe 3/09) berichtet.

Hochpreisige Geräte lohnten sich demnach nur, wenn der Nutzer auf Design, spieletaugliche Hardware oder ein 12-Zoll-Display besonderen Wert legt.

Die Minimodelle mit einer Bilddiagonalen von lediglich 8,9 Zoll haben zwar den Vorteil einer extrem kompakten Bauweise. Dadurch passen sie auch in kleine Taschen.

Doch in der Praxis erweisen sich die baubedingt winzigen Tasten für Vielschreiber als Arbeitshindernis. Auch unter den 10-Zoll-Modellen haben nur wenige gut bedienbare Tastaturen, wie die „ct” berichtet. Dabei sind Geräte von Asus, Dell, MSI, Samsung und Schenker.

Samsung bietet derzeit ein Modell (Samsung NC10) für rund 400 Euro an, dessen Akku fast acht Stunden lang durchhält. Das schaffen selbst die Geräte für über 500 Euro nicht.

„Die 10-Zoll-Netbooks im mittleren Preisbereich sind ein guter Kompromiss”, sagt deshalb „ct”-Experte Florian Müssig. Netbooks, die über einen Atom-Prozessor von Intel und ein Gigabyte Arbeitsspeicher verfügten, erlaubten unter Windows XP und Linux die problemlose Nutzung der meisten Anwendungen.

Mittlerweile arbeiten die meisten Netbooks nicht mehr mit Flashspeicher, sondern sind mit Festplatten ausgestattet, die in vielen Fällen 160 Gigabyte an Daten fassen. Es gibt aber auch Modelle mit 80-Gigabyte-Platte. Modelle mit 16-Gigabyte-Flashspeicher bieten nur wenig Platz zum Ablegen von Musik oder Videos.

Wer viel mit dem Netbook arbeiten will, dem empfiehlt die Zeitschrift ein Modell mit mattem Bildschirm. Spiegelnde Displays zeigten die Farben zwar satter an.

Bei wechselnden Lichtsituationen werde die tägliche Arbeit allerdings erschwert. Wer mit dem Netbook auch spielen möchte, findet für rund 600 Euro derzeit das Asus N10J. Es verfügt über einen Nvidia-Grafikchip, ist allerdings vergleichsweise schwer.
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