Mobile Geräte mit Amagu managen

Von: Bremmer Manfred
Letzte Aktualisierung:
Mobile Device Management
Für Firmen, die in puncto Mobile Device Management zwar Bedarf, aber nur wenig Know-how und Kapazitäten vorweisen können, hat der Münchner Mobility-Spezialist Amagu eine schlanke Portallösung entwickelt.

Aachen. Für Firmen, die in puncto Mobile Device Management zwar Bedarf, aber nur wenig Know-how und Kapazitäten vorweisen können, hat der Münchner Mobility-Spezialist Amagu eine schlanke Portallösung entwickelt.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass beim Einsatz von mobilen Endgeräten auch deren Verwaltung und Absicherung erforderlich ist. Allerdings fehlen ihnen zum Betrieb einer Mobile-Device-Management-Lösung häufig das erforderliche Knowhow und die Ressourcen, um sich um Betrieb, Wartung und Updates zu kümmern.

Als Lösung für dieses Problem hat der Münchner Mobility-Dienstleister Amagu GmbH ein besonders einfach zu bedienendes MDM-Portal entwickelt. Ziel ist es, so Amagu-Chef und -Gründer Armin Kobler, den Kunden eine möglichst einfache Oberfläche zu bieten, ohne dass sie tiefer in das Thema Mobile Device Management eindringen müssen.

Die Lösung wird dabei für jeden Kunden individuell auf seine Mobile Device Strategie angepasst und ist beliebig skalierbar sowie multiplattform- und multimandantenfähig. So bilden die Berater die gemeinsam mit dem Kunden entwickelte Unternehmens-Policy in der zentralen MDM-Backend-Lösung ab. Dieses Regelwerk steht dem Unternehmen danach in einem einfach zu bedienenden Portal in der Cloud zur Verfügung. Die Server stehen im hauseigenen Rechenzentrum von Amagu.

Laut Kobler ist ein Rollout bereits in zwei Tagen erledigt - wenn es schlecht läuft. Ähnlich schnell soll die Einarbeitung vonstattengehen, betont Kobler. Dank des schlanken Frontends genügten bereits zwei bis drei Stunden Einweisung, bis ein Mitarbeiter selbstständig die Devices verwalten könne. Die Bedienung des MDM-Portals konzentriert sich dabei auf das Zuweisen der mobilen Endgeräte zu den definierten Benutzerrollen und die Übersicht und Kontrolle über die Smartphones und Tablets. Zu den möglichen Features zählen Rollout-Szenarien „over-the-air”, die Integration in den hauseigenen Servicedesk und in das Security-Konzept des Kunden.

Die - für den Kunden nicht sichtbare - Basis bildet die MDM-Lösung Zenprise Mobile Manager oder alternativ Sybase Afaria. Beiden Systemen ist gemein, dass sie umfassende Funktionen bieten, sich jedoch nicht so einfach bedienen lassen. Zenprise unterstützt Internet-Standards und ist besonders gut mandantenfähig, pro Mandant sind ein eigener Datensatz, verschiedene Release-Stände und verschiedene Ports möglich. Afaria unterstützt mehr Plattformen, darunter unter anderem auch das in vielen Rugged-Devices noch eingesetzten Windows Mobile oder Nokia Symbian.

Abgerechnet wird der Service per Device und pro Monat, wobei beim Gesamtpreis die Anzahl von Nutzern eine Rolle spielt. Kobler räumt ein, dass Amagu dabei nicht mit Ramschangeboten à la fünf Euro pro User mithalten könne. Die Lösung sei aber 25 Prozent günstiger als im Eigenbetrieb, da sie sich einfach bedienen lasse und First- Second-Level Management beinhalte.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert