Liebenswürdige Aliens und Lego-Egos: Neues für die Mobil-Konsolen

Von: Florian Oertel, dpa
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Konsole
Bindeglied der Finstermänner-Saga: Exklusiv für die PSP - hier ein Artwork - ist jetzt „Assassins Creed - Bloodlines” erschienen. Foto: dpa

Hamburg. Auf den ersten Teil eines Abenteuers einfach Teil zwei folgen zu lassen, das war mal. Mittlerweile können sich Konsolen-Besitzer und PC-Spieler immer wieder auch sozusagen an Teil eineinhalb versuchen: an Titeln, die zwischen zwei regulären Folgen einer Reihe spielen.

„Assassins Creed - Bloodlines”, das am 19. November für die Playstation Portable (PSP) in die Läden kommt, ist so ein Spiel. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten - und ein ganz neuer Held will hoch hinaus.

Das 2007 erschienene „Assassins Creed” erzählt die Geschichte des Meuchelmörders Altaïr im Heiligen Land am Ende des 12. Jahrhunderts. Dagegen hat die nun erscheinende Fortsetzung für die großen Konsolen den italienischen Adligen Ezio als Hauptfigur und spielt 300 Jahre später. Was dazwischen passiert ist und wie diese beiden Geschichten verbunden sind, das erfahren PSP-Besitzer, die sich „Assassins Creed - Bloodlines” zulegen.

Dessen Handlung versetzt die Spieler in die Zeit unmittelbar nach Folge eins und auf die Insel Zypern, wo sie Altaïr etliche Missionen erledigen lassen müssen. Wer an „Assassins Creed” die Möglichkeit schätzt, mehr oder minder frei Städte erkunden und dabei affengleich an Wänden emporkraxeln sowie von Dach zu Dach hüpfen zu können, den wird „Bloodlines” nicht enttäuschen. Ubisoft verspricht eine offene Welt - und letztlich eine Antwort auf die Frage, was es mit dem neuen Helden Ezio auf sich hat.

Welten sind es, die Altaïr und Ezio von Wiley Springer trennen. Der liebenswürdige schwarze Außerirdische ist die Hauptfigur eines Spiels, das Konami am 19. November für Nintendos DS und das iPhone beziehungsweise den iPod Touch herausbringt - und er will ganz nach oben. Spieler von „Wileys Wire Way - Total Verboingt” müssen ihn deshalb immer wieder von einem waagerecht gespannten Gummiseil zum nächsthöheren katapultieren. Das funktioniert, indem sie das Seil per DS-Stift oder mit dem Daumen auf ihrem iPhone-Bildschirm spannen, die gewünschte Hüpfrichtung anpeilen und loslassen.

Freilich geht das in keinem der 48 Levels ohne Hindernis über die Bühne. So muss Wiley herunterfallenden Steinen ausweichen, Mauern niederreißen oder auch einen Schlüssel einsetzen. Das nötige Extra an Kraft verleihen ihm immer wieder Sterne, die es unterwegs aufzulesen gilt. Den charmanten Titel mit der etwas anderen Hauptfigur dürfen zwar schon Sechsjährige spielen, er ist aber dennoch alles andere als Kinderkram.

Bereits im Handel ist ein DS-Spiel mit zwei Hauptfiguren, die mit Ezio aus „Assassins Creed” eines gemeinsam haben: Sie gehören zum Hochadel - zum Videospiele-Hochadel, um genau zu sein. „Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen” ist das zweite Spiel, bei dem die populärsten Figuren der Anbieter Nintendo (Mario) und Sega (Sonic) gemeinsam an den Start gehen. Und es ist kein bisschen weniger unterhaltsam als seine Vorgängerin, die Sommer-Olympiaden-Auflage.

Snowboarden, Eisschnelllaufen oder die beliebte Exotendisziplin Curling sind nur drei der acht olympischen Sportarten, bei denen bis zu vier Spieler die kunterbunten Figuren antreten lassen können. Hinzu kommen „Traumdisziplinen”, bei denen statt normaler Ski- oder Snowboardpisten verschiedene Fantasiekurse zu bewältigen sind - wobei immer wieder Außerirdische oder andere Kreaturen im Weg herumtappen. All das spielt sich zwar in DS-bedingt pixeligen, aber doch äußerst hübsch gestalteten Winterlandschaften ab.

Ein alter Bekannter von der Kinoleinwand ist Indiana Jones. Dessen Lego-Ego - die nach dem Vorbild des Hollywood-Archäologen modellierte Lego-Figur - lässt Activision jetzt erneut auf die Konsolen los: Das Action-Adventure „Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer” kommt für die PSP ebenso wie für den DS in den Handel. Die Spieler steuern „Indy” durch den Dschungel, durch Ruinen in Südamerika oder durch die chinesische Metropole Schanghai - immer auf der Jagd nach kostbaren Artefakten und bedroht von allerlei fiesen Typen.

Rundum sympathische Typen sind die vierrädrigen Hauptdarsteller im Pixar-Kinofilm „Cars” und den begleitenden Spielen von THQ. Mit „Cars Race-O-Rama” legt der Hersteller jetzt einen weiteren Titel für die PSP und den DS nach. Und wieder geht es darum, den Flitzer Lightning McQueen oder auch den rostigen Abschleppwagen Hook durch verschiedene Rennen zu steuern. Neu ist zum Beispiel die Möglichkeit, die Boliden umzugestalten und aufzumotzen - auf dass die „Cars” vielleicht nicht automatisch rasanter, aber immerhin schicker unterwegs sind. dpa/tmn fo hh cf
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