Keiler Kalle bald nicht mehr im Internet zu sehen

Von: ddp
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Bonn. Nach fast sieben Jahren stehen die Internet-Geschichten über das Wildschweinrudel um Keiler Kalle vor dem Aus.

Am 31. März läuft die „letzte Folge der Dokusoap" aus dem Wildfreigehege Hellenthal in der Eifel, wie der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) am Donnerstag in Bonn mitteilte. Es fehle das Geld, um die Anlage zu modernisieren. Täglich verfolgten bisher Tausende Internetnutzer via Livekamera das Familienleben, Rivalenkämpfe oder Geburten.

Nach DJV-Angaben gab es seit Beginn des Projektes am 15. September 2003 rund 43 Millionen Seitenaufrufe, mehr als 2000 Sendetage und fast 50 000 Sendestunden. In der Spitze wurden weit über eine Million Seitenaufrufe pro Monat verzeichnet, zuletzt waren es trotz längerer Übertragungsausfälle immer noch rund 200.000, wie eine Verbandsprecherin sagte. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, wann die alte Technik endgültig versage.

Für die größten Schlagzeilen hatte bis zu seinem Tod vor zwei Jahren Hirsch Heinz gesorgt. Mit seinem imposanten Röhren hatte das Tier es bis in die ARD-„Tagesthemen” geschafft. Die im Laufe der Jahre weiterentwickelte Technik ermöglichte es den Usern sogar, vom heimischen PC aus die Steuerung der Kamera zu übernehmen.

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