Inkognito Surfen

Letzte Aktualisierung:

Wer sich im Internet aufhält, hinterlässt unfreiwillig Spuren. Das ist vielen Nutzern nicht erst seit den Enthüllungen durch Edward Snowden bekannt.

Über sogenannte Cookies kann so zum Beispiel nachvollzogen werden, welche Webseiten wie häufig und wie lange aufgerufen werden oder welche Artikel beim Online-Shopping gekauft wurden oder oft gesucht werden. Es gibt aber durchaus Maßnahmen, die das private bzw. unsichtbare Surfen ermöglichen, wodurch Nutzer den Großteil ihrer Daten schützen können.

Über Web-Proxy-Dienst surfen

Eine sehr sichere und gängige Methode ist der Einsatz eines Proxy-Servers. Bei diesem Server handelt es sich sozusagen um einen dazwischen geschalteten Vermittler. Über diesen Vermittler laufen dann alle Webseiten-Aufrufe und die damit verbundenen Daten wie IP-Adresse, Standort und Internetprovider, die beim Surfen in der Regel übertragen werden. Installiert werden kann dieser Server im eigenen Netzwerk.

Es kann aber auch ein Server im Internet genutzt werden. Um über diese Methode anonym surfen zu können, werden alle persönlichen Daten und technische Parameter gefälscht. Der Empfänger sieht somit nur die Daten, die vom Proxy-Server weitergeleitet werden und nicht die eigentlichen Daten des Absenders.

Wer keine separate Software herunterladen möchte, kann auch die im Internet zahlreich angebotenen Proxy-Dienste nutzen. Dazu wird einfach die Webseite des Dienstes aufgerufen, um dort die gewünschte URL einzugeben. Je nach Anbieter gibt es hier viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten über die festgelegt werden können, welche Daten weitergeleitet werden sollen und welche nicht.

Social-Media-Aktivitäten einschränken

Viele Nutzer geben aufgrund ihrer umfangreichen Social-Media-Aktivitäten viele persönliche Dinge über sich preis. Nicht allen ist dabei unbedingt bewusst, wie viele Nutzer tatsächlich auf die Daten zugreifen können.

Grundsätzlich sollte man sich auf Social-Media-Plattformen mit den Privatsphäre-Einstellungen gründlich auseinandersetzen und regelmäßig prüfen, welche Inhalte öffentlich eingesehen werden können. Hinzu kommt, dass fremde Personen nicht wahllos in die Freundesliste aufgenommen werden sollten. Eins sollte einem immer bewusst sein, die persönlichen Daten und Fotos, die auf sozialen Plattformen preisgegeben werden, sind auch dann noch abrufbar, wenn sie bereits gelöscht wurden.

Umso wichtiger ist es sich vorher Gedanken darüber zu machen, welche Dinge man teilen möchte und welche eben nicht. Wer zum Thema "Anonymität im Internet" mehr Informationen einholen möchte, findet auf megaport.de einen umfassenden Guide, der die wichtigsten Fragen und Problematiken anschaulich erklärt und zahlreiche Lösungsansätze bereithält.

Zusatzprogramme nutzen

Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Zusatz-Software, die das anonyme surfen im Internet gewährleisten soll. Hier gibt es entweder klassische Browser-Plugins oder separate PC- und Handy-Software. Die Browser-Erweiterungen werden für alle klassischen Web-Browser angeboten und sind in der Regel sogar kostenlos. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Verwaltungstools, worüber die einzelnen Proxy-Server verwaltet sowie manuell oder auf Knopfdruck dazwischen geschaltet werden können.

Alternative Suchmaschinen verwenden

Die großen und beliebten Suchmaschinen haben alle eins gemeinsam. Sie speichern die eingegeben Daten von Nutzern, damit auf die jeweiligen Vorlieben angepasste Suchergebnisse geliefert werden können. Wer dies vermeiden möchte, sollte alternative Suchmaschinen nutzen, die zwar weniger bekannt sind dafür aber keine persönlichen Daten abspeichern. Mit ein wenig Internet-Recherche sollten diese Suchmaschinen problemlos zu finden sein.

Sie schreiben unter dem Namen:

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert