Bremerhaven - Handliche Surfrechner: Netbooks eignen sich vor allem für Office-Anwendungen unterwegs

Handliche Surfrechner: Netbooks eignen sich vor allem für Office-Anwendungen unterwegs

Von: dapd
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Netbooks sind klein, leicht, handlich, laufen lange und sind für viele inzwischen ein Muss. Foto: ddp

Bremerhaven. Netbooks sind klein, leicht, handlich, laufen lange und sind für viele inzwischen ein Muss. Die kleinste und billigste Notebook-Klasse findet trotz starker Konkurrenz des iPads und anderer Tablet-PCs immer mehr Anhänger.

Im Unterschied zum Tablet-PC verfügen sie über eine herkömmliche Tastatur. Sie richten sich in erster Linie an Nutzer, die mobil arbeiten und dabei keine großartige Rechenleistung benötigen.

Denn in der Regel sind Netbooks für Office-Anwendungen und das Internet zwar geeignet, sonst aber recht schwach auf der Brust. „Das ändert sich aber gerade”, sagt Hardware-Experte und Technik-Blogger Carsten Knobloch aus Bremerhaven.

Einschränkungen für Windows-7-Starter-Edition

Meist ist die Ausstattung der Netbooks derzeit annähernd identisch. Das liegt an den Vorgaben des Software-Konzerns Microsoft für die Nutzung der Windows-7-Starter-Edition. Die abgespeckte Windows-Variante kommt aus Kostengründen auf der Vielzahl der Netbooks für rund 300 Euro zum Einsatz. Sie dürfen maximal über ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, einen Ein-Kern-Prozessor mit höchstens zwei Gigahertz (GHz) und ein Display bis 10,2 Zoll verfügen.

Platz für CD- oder DVD-Laufwerke haben die kleinen Rechner generell nicht. „Daher sind andere Kriterien wichtig”, sagt Knobloch. Wer das Gerät in erster Linie als mobile Schreibamschine nutzen will, sollte auf die Beschaffenheit der Tastatur achten. Sie muss entsprechend groß sein. „Man kann nach einigen Tagen auf jeder Tastatur arbeiten”, sagt Knobloch. Er empfiehlt jedoch, bereits vor dem Kauf im Laden einen etwas längeren Text zu schreiben. „Nur dann merkt man, ob man mit der Tastatur zurechtkommt.”

Genauso entscheidend ist aber das Display, das bedingt durch die Größenvorgabe in der Regel eine Auflösung von 1024 mal 600 Punkten hat. Nicht alle Netbooks haben matte Displays - was aber eine fast schon zwingende Voraussetzung ist, um draußen zu arbeiten. Experte Knobloch empfiehlt Verbrauchern, sich deshalb vorher Gedanken über die spätere Nutzung zu machen. Einige Hersteller bieten allerdings gar keine matten Displays an. Spiegelnde Bildschirme sind in der Herstellung billiger.

Akkulaufzeit-Angaben nicht verlässlich

Auf die Angaben der Hersteller zur Akkulaufzeit ihrer Geräte sollten sich Verbraucher besser nicht verlassen. Mit Werten von bis zu elf Stunden Ausdauer werden einzelne Geräte angepriesen. „Man kann eigentlich generell 30 Prozent abziehen”, sagt Knobloch. Wer ein Gerät mit langer Akkulaufzeit will, greift zu einem Modell mit sechs Speicherzellen. Dann steht der Akku aber hinten über. Trotz Lithium-Ionen-Technik bedürfen die aufladbaren Batterien der Pflege. „Sie sind nicht unbegrenzt haltbar und vertragen nur eine gewisse Anzahl an Ladezyklen”, sagt Knobloch.

Aktuelle Netbooks mit 10-Zoll-Display kosten um die 300 Euro. Geräte mit 11- oder 12-Zoll-Bildschirm sind etwas teurer. „Sie kosten vielleicht 50 Euro mehr, sind aber von den Einschränkungen befreit, da sie deutlich besser ausgestattet sind”, rät Knobloch. Dadurch sind auch rechenintensivere Arbeiten möglich.
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