Forscher bilden Gehirn auf Chip nach

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London. Auf einem winzigen Chip könnten in Zukunft gehirnähnliche Strukturen entstehen. Deutschen Forschern von der Universität Heidelberg ist ein Durchbruch in dieser Richtung gelungen.

Nach einem Bericht des Magazins „nunet” hat das Team rund um den Physiker Karlheinz Meier einen Chip hergestellt, der aus 200.000 Neuronen besteht. Neuronen sind Nervenzellen, die im Gehirn durch als Synapsen bezeichnete Kontaktstellen miteinander verbunden sind.

Auch die Neuronen auf dem Chip stehen auf diese Weise miteinander in Verbindung, auf dem künstlichen Bauteil befinden sich etwa 500 Millionen Synapsen. Der Chip soll leistungsstärker als das menschliche Gehirn sein, obwohl er nicht wie ein Hirn arbeitet. Viel mehr simuliert er die parallele Datenverarbeitung, die das menschliche Denkorgan beherrscht.

Durch das Nachbilden der Gehirnstrukturen können Rechenprozesse massiv beschleunigt werden. Deshalb könnten zukünftige Rechner, deren Chips auf einer solchen Technik basieren, erheblich höhere Rechenleistungen erreichen als heutige Computer.
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