Externe Festplatten im 3,5-Zoll-Format schneller als kleine Platten

Von: ddp
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Hamburg. Der Speicherplatz im Notebook ist begrenzt. Spiele, Fotos, Musik und vor allem Videos können die integrierte Festplatte schnell an die Kapazitätsgrenze führen. Durch die Auslagerung weniger häufig verwendeter Dateien auf externe Speichermedien lässt sich bequem Platz schaffen.

Dafür bieten sich vor allem externe Festplatten an. Modelle im handlichen Format 2,5 Zoll sind im Vergleich zu den deutlich größeren 3,5-Zoll-Festplatten ungemein praktisch. Sie hinken in puncto Lese- und Schreibgeschwindigkeiten ihren Konkurrenten aber hinterher und sind zudem teurer.

Die kleinen und leichten 2,5-Zoll-Modelle arbeiten mit maximal 5400 Umdrehungen pro Minute. In einem Test der Zeitschrift „Computer Bild Spiele” (Ausgabe 6/2009) von zwölf externen Festplatten mit Kapazitäten von 500 bis 2000 Gigabyte (GB) erreichte keines der acht 2,5-Zoll-Modelle mit 500 GB Fassungsvermögen ein hohes und damit „gutes” Tempo.

Das Spitzentempo in diesem Segment schaffte der gut ausgestattete Testsieger „My Passport Essential 500 GB” von Western Digital (Preis 110 Euro). Wer auf Design Wert legt, sollte einen Blick auf das Modell „Tough Drive Leather” von Freecom (Preis 199 Euro) werfen. Diese vergleichsweise teure Festplatte ist mit einer Lederhülle überzogen. Die Tester bescheinigten dem Modell jedoch ein „mangelhaftes” Preis-Leistungsverhältnis.

Die vier getesteten Modelle im 3,5-Zoll-Format, jeweils zwei Exemplare mit 1,5 Terabyte (TB) und zwei TB Fassungsvermögen, bieten eine wesentlich größere Kapazität und beschleunigen ihre Magnetscheiben mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Neben dem größeren Gehäuse haben die Speichermedien gegenüber den kleineren Modellen allerdings noch einen weiteren erheblichen Nachteil: Sie benötigen eine eigene Stromversorgung. Dafür lassen sie sich problemlos sowohl über USB-Anschlüsse der aktuellen Version 2.0 als auch über Anschlüsse der älteren Version 1.1 mit dem Notebook oder dem PC verbinden.

Bei den 3,5-Zoll-Geräten mit einer Kapazität von 1,5 GB setzte sich die „Free Agent Xtreme” von Seagate (rund 190 Euro) durch. Bei den 2-Terabyte-Festplatten lag die relativ teure „2-Disk RAID External Hard Drive 2TB” von Verbatim (339 Euro) vorn.
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