Eine Frage der Stromversorgung: Externe Brenner im Test

Von: dpa
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Hannover. Externe Brenner im Slim-Line-Format eignen sich gut als mobile Begleiter etwa für Netbooks.

Allerdings ist es ratsam, sich ein paar Gedanken über die Stromversorgung der externen Laufwerke zu machen, empfiehlt die in Hannover erscheinende Computerzeitschrift „ct” (Ausgabe 7/2009). Das Magazin hat sechs Slim-Line-Modelle zu Preisen zwischen 60 und 110 Euro getestet. Fünf davon lassen sich ohne eigenes Netzteil auch über die USB-Verbindung zum Computer mit Strom versorgen.

Letzteres ist praktisch, wenn der Brenner unterwegs fernab jeder Steckdose eingesetzt werden soll. In der Untersuchung zeigte sich der „ct” zufolge jedoch, dass die meisten Geräte mehr Strom via USB zogen, als es die USB-Spezifikation vorsieht. Im Test ergaben sich daraus zwar keine Probleme.

Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es in der Praxis zu Schwierigkeiten kommt. Es ist daher empfehlenswert, das Zusammenspiel von externem Brenner und mobilem Rechner via USB gleich nach dem Kauf auszuprobieren. Gegebenenfalls kann der Brenner dann mit dem Hinweis auf die zu hohe Stromaufnahme zurückgegeben werden.

Viele Slim-Line-Brenner lassen sich sowohl über USB als auch über ein Netzteil betreiben. Doch nicht bei jedem Modell gehört ein Netzteil zum Lieferumfang, sondern muss gegebenenfalls dazugekauft werden. Wegen ihrer Bauform und ihres relativ geringen Gewichts sind Slim-Line-Laufwerke gut für den mobilen Einsatz geeignet.

Allerdings brennen sie maximal mit achtfacher Geschwindigkeit, während größere Modelle im sogenannten Half-Height-Format es auf bis zu 22-faches Tempo bringen. Dafür arbeiten Slim-Line-Brenner jedoch leiser. Zudem reduziere sich durch die geringeren Schreibgeschwindigkeiten das Risiko von Schreibfehlern. Wer das Laufwerk jedoch nur stationär nutzen möchte, sollte lieber zu einem Half-Height-Modell greifen.

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