E-Mails dürfen einen Tag liegenbleiben

Von: dpa
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Berlin. Die Internet- und Handynutzer in Deutschland kennen kaum Kommunikationspausen. 67 Prozent legen zum Beispiel keine internetfreien Tage ein und ebenso viele sind permanent mobil erreichbar.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom. Dieser weist aber auch darauf hin, dass zumindest im privaten Umfeld auch eine Antwortzeit von 24 Stunden für E-Mails und SMS ausreiche. Wer sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren wolle, könne Klingeltöne und E-Mail-Benachrichtigungen durchaus auch einmal abschalten oder Anrufe umleiten.

Dafür, dass man nichts verpasst, sorgt die Mailbox. Um die E-Mail-Flut besser zu bewältigen, sollten Anwender weniger wichtige Mails in nach Absendern oder Stichwörtern benannten Unterordnern speichern und später bearbeiten, rät der Verband.

Umgekehrt sollte man die E-Mail-Durchreibfunktion (CC) oder die Option, allen zu antworten, nur nutzen, wenn es wirklich wichtig ist. Der Hinweis „dringend” im Betreff oder die Kennzeichnung mit dem Ausrufezeichen bleiben besser E-Mails vorbehalten, die wirklich einer kurzfristigen Antwort bedürfen.

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