E-Commerce in der Wirtschaft: Internethandel damals und heute

Von: vo
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Mobile Endgeräte haben das Wachstum des E-Commerce zusätzlich unterstützt. Foto: Pixabay © Kaboompics

Frankfurt. Der E-Commerce bezeichnet jenen Handel, der durch interaktive und computergestützte Medien geführt wird. Dabei dient häufig das Internet als Plattform, weswegen Alternativen wie das Teleshopping nicht zum E-Commerce zu zählen sind.

 Inzwischen sprechen Experten sogar vom M-Commerce, was den Handel über mobile Endgeräte wie Smartphones charakterisiert. Darüber hinaus kann zwischen dem B2B-E-Commerce, also jenem Handel zwischen einzelnen Unternehmen sowie dem B2C-E-Commerce unterschieden werden. Letzterer bezieht sich auf die Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatkunden. Zwar macht der B2B-E-Commerce den weitaus größeren Teil der Transaktionen aus, allerdings steht der Handel zwischen Unternehmen und dem privaten Verbraucher im größeren öffentlichen Interesse.

Entwicklung des E-Commerce

E-Commerce beginnt im Jahre 1995, als das Internet offiziell kommerzialisiert wurde. Ab diesem Zeitpunkt gründeten sich diverse Unternehmen. Die meisten davon schafften es jedoch nicht, sich dauerhaft zu halten.

Dennoch gibt es auch mittelständische Firmen, wie das aus der Region stammende Unternehmen www.Sparhandy.de, die sich von Beginn an dauerhaft durchsetzen konnten. So besteht der besagte Vertrieb bereits seit 15 Jahren, verzeichnet über 1,5 Millionen Bestellungen und verfügt über diverse Siegel bezüglich des Käuferschutzes. Dieses Unternehmen, wie die meisten anderen auch, begann in kleinen Räumlichkeiten und verfügte lediglich über einen beschränkten Kundenkreis und ein kleines Budget. Doch nach und nach expandierte die Firma erheblich.

Der unabhängige Online-Reseller startet zum Jubiläum zahlreiche Rabatt- und Angebotsaktionen, die besonders im E-Commerce ein zentrales Mittel zur Kundengewinnung bedeuten. Hierbei spielen auch die sozialen Kanäle eine entscheidende Rolle. So feiert Sparhandy aktuell auch über eine Facebook-Gewinnspiel-Aktion seinen Geburtstag.

Einkaufen per Mausklick boomt und das nicht erst seitdem die Smartphones allgegenwärtig sind. Bereits 2005 stieg der jährliche Umsatz der deutschen E-Commerce-Unternehmen auf 6,1 Millionen Euro. Bereits damals kauften etwa die Hälfte aller Bürger zwischen 14 und 64 Jahren über das Internet ein.

Die positive Entwicklung des Smartphones hat dem E-Commerce jedoch ebenfalls einen Schub gegeben. Die Menschen sind immer und überall vernetzt und können auch spontan von ihrem Mobiltelefon einkaufen gehen. ARD und ZDF haben in einer Onlinestudie festgestellt, dass der Anteil der mobilen Internetnutzung in den vergangenen Jahren permanent angestiegen ist. Während 2009 lediglich 11 Prozent der Menschen das Internet auf dem Handy genutzt haben, erhöhte sich die Zahl bis 2014 auf 50 Prozent.

Davon profitieren nicht nur die Onlinehändler, sondern ebenfalls jene Shops, die die eigentlichen Smartphones verkaufen. Auch das ist einer der Gründe, warum mittelständische Unternehmen wie Sparhandy so großen Umsatz machen.

Das Bewertungssystem – ein Indikator für vertrauenswürdige Händler

Ein Aspekt, der viele Kunden dazu bewegt, sich einem Online-Shop anzuvertrauen, sind die Bewertungen anderer Käufer. Dies lässt sich erneut am Beispiel Sparhandy belegen.

Durch Shop-Bewertungen auf Plattformen wie eKomi geben Kunden die Konditionen und die Erfahrungen an, die sie mit den jeweiligen Versandhäusern gemacht haben. Entsprechend der Bewertungen erhalten die Unternehmen schließlich unterschiedliche Siegel, wie etwa „Standard“, „Bronze“, „Silber“ oder „Gold“. Negative Kundenbewertungen können sich erheblich auf den Erfolg eines Online-Shops auswirken. Da die Menschen das Produkt selbst nicht sehen und auch keinerlei Informationen über die Glaubwürdigkeit und die Zuverlässigkeit des Versandhauses haben, berufen sie sich gern auf diese Angaben.

Online-Shops verdrängen Einzelhandel

Im Jahre 2014 dominierte der Online-Shop besonders bei dem Verkauf von Büchern, Computerzubehör, Gutscheinen und der Telekommunikation. In diesen Bereichen setzte sich der Internetkauf deutlich gegen den Einzelhandel durch.

Dennoch gibt es auch heute noch Domänen des Einzelhandels, so etwa bei Möbel und Dekorationsartikeln oder im Heimwerkerbereich. Beim Kauf von Spielwaren und Bekleidung profitieren beide Bereiche gleichermaßen. Nichtsdestotrotz ist in der heutigen Wirtschaft der Stellenwert des Online-Shoppings größer als der des Einzelhandels.

Wachstum der Unternehmen

Deloitte veröffentlichte im Jahre 2014 die Gewinner des „Technology Fast 50“ Preises.

Damit werden die wachstumsstärksten Technologieunternehmen ausgezeichnet. Auch hier ist erneut der Einfluss des Onlinehandels erkennbar, denn die Firmen konnten ihre Umsätze in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches steigern. Dies ist ebenfalls am Beispiel von Sparhandy erkennbar. So hatte das Unternehmen eine Wachstumsrate von 505,73 Prozent in den vergangenen fünf Jahren.

 

 

Das Erfolgsrezept im E-Commerce

Um sich als Onlinehändler dauerhaft in der Marktwirtschaft zu etablieren, benötigt es einige Voraussetzungen. Dementsprechend können sich auch kleinere Unternehmen durchsetzen, wenn sie bestimmte Dinge berücksichtigen. Beispielsweise eine gute Verbindung zwischen On- und Offlinehandel oder eine ansprechende und übersichtliche Homepage.

Viele Einzelhändler haben bereits erkannt, dass sie nur durch den Onlinehandel konkurrenzfähig bleiben können und bieten ihre Ware deshalb ebenfalls im Internet an, weswegen in Zukunft eine zunehmende Verzahnung von Online- und Einzelhandel erkennbar sein wird.

CRM und Werbemaßnahmen

Customer Relationship Management (CRM) zur Kundenbindung – Um bei Kunden richtig zu werben, müssen die Onlineshops diese richtig betreuen. Aus diesem Grund ist mit dem Aufkommen des E-Commerce auch das Customer-Relationship-Management erstarkt.

Folglich sammeln die Shops alle nötigen Informationen, wie etwa Geschlecht, Wohnort oder Alter, um potentiellen Käufern immer passende Angebote zukommen zu lassen. Auf diese Weise steigert sich die Kundenzufriedenheit und der Verbraucher kauft gegebenenfalls ein weiteres Mal bei diesem Händler ein. Je zuverlässiger und personalisierter die Angebote sind, desto eher wird der Interessent zum Kauf verleitet. Fehlplatzierte Werbung kann den Nutzern hingegen von einem Kauf abhalten.

Entsprechend ist das CRM ein wichtiger Aspekt, der von immer größerer Bedeutung ist und mit dem Erstarken des E-Commerce ebenfalls expandiert.

Werbemaßnahmen und Angebote

Der Onlinehandel greift auf mehrere passende Werbemaßnahmen zurück. Diese sind nicht nur auf das Internet beschränkt. Die Unternehmen verfolgen mittlerweile Initiativen auf mehreren Kanälen, so etwa Fernseher, Radio oder Internet. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist unbestritten, weswegen es heutzutage nur noch wenige große Konzerne gibt, die sich lediglich auf ein Medium beschränken.

Es herrscht ein permanenter Verdrängungswettbewerb auf dem Internetmarkt, weswegen die Werbung jegliche Käufer ansprechen muss. Dies bestätigen Experten wie Kai Hudetz vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH): „Der Verdrängungswettbewerb im Online-Handel ist noch im vollen Gange […] rund 90 Prozent der reinen Onlinehändler werden wieder vom Markt verschwinden“. Dass es jedoch auch möglich ist, sich als Start-Up oder ehemaliges Kleinunternehmen auf dem Internetmarkt zu etablieren, zeigen regionale Unternehmen wie das Beispiel Sparhandy.de.

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