E-Book-Reader bieten besseren Lesekomfort als Notebooks

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:
Buchmesse Frankfurt - E-Book
Ein Besucher testet auf der Buchmesse den Prototyp eines E-Books namens „Readius” der Firma Polymer Vision. Das nur etwa 100 Gramm schwere Gerät hat ein zusammenrollbares Display und kann auch als Handy genutzt werden. Es soll im Jahr 2009 für rund 500 Euro auf den Markt kommmen. Foto: dpa

Hannover. Handliche E-Book-Reader bieten einen wesentlich besseren Lesekomfort bei elektronischen Büchern als das Notebook oder das Handy. Rund ein Dutzend verschiedene Modelle gibt es bereits in Deutschland. Die speziellen Displays stellen elektronische Bücher gestochen scharf und augenfreundlich dar.

Die Akkus der Geräte halten mehrere Wochen, denn die Bildschirme der Reader benötigen nur beim Umblättern Strom. Deshalb werden sie als „elektronisches Papier” bezeichnet. Zwar verfügen sie über keinerlei Beleuchtung. Ihr Bild wirkt dennoch scharf, weil die Displays aus kleineren und daher mehr Bildpunkten zusammengesetzt sind als bei Notebook- und Handydisplays, wie die Zeitschrift „ct” berichtet.

Elektronische Bücher gibt es in zahlreichen unterschiedlichen elektronischen Formaten. Das quelloffene Epub ist am meisten verbreitet. Bereits mehrere tausend deutschsprachige E-Books gibt es in diesem Format. Im Mobipocket-Format gibt es vorwiegend Klassiker und ausgefallene Belletristik, englischsprachig auch Bestseller, wie die Zeitschrift weiter berichtet.

Derzeit am größten ist die Auswahl an elektronischen Büchern beim Online-Versandhändler Amazon. Bislang werden dort aber fast ausschließlich englische Titel angeboten. Zudem offeriert Amazon die Texte in einem speziellen Format. Der Vorteil des E-Book-Readers Kindle von Amazon liegt in dessen vergleichsweise einfacher Bedienung. Außerdem brauchen Nutzer weder PC noch Internet-Zugang. Das Gerät lädt die E-Books per integrierter UMTS-Funktechnik auch im Stadtpark oder im Linienbus herunter. Texte im Epub-Format zeigt das Modell dafür aber nicht an. Inklusive Import-Pauschale kostet das Gerät rund 235 Euro.

Der Hanvon N518 (275 Euro) verfügt sogar über eine Handschrifterkennung für die Eingabe von Notizen, die gut funktioniert, wie die Zeitschrift im Test feststellte. Der günstigere Sony Reader (200 Euro) lässt sich nicht nur über Tasten bedienen, sondern auch mit Fingern direkt auf dem Display. Dafür gab es Abzüge bei der Displayqualität. Der Iriver Story (280 Euro) zeigt neben Büchern auch noch Office-Dokumente an.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert