Drei kostenlose Alternativen zu Microsoft Office

Von: rd
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Flickr 005 Lea Latumahina CC BY-SA 2.0

Berlin. Microsoft Office ist das gängigste Büro-Softwarepaket und wird sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen genutzt. Mit dem Office-Paket können nicht nur Texte verarbeitet, sondern auch Tabellen, Präsentationen und Datenbanken erstellt werden.

Zudem bietet es ein eigenes E-Mail-Programm. Das umfassende Paket kostet für Privatkunden 70 Euro – dabei existieren viele kostenlose Alternativen, die allesamt ähnliche Funktionen zur Verfügung stellen.

Der DSL- und Mobilfunkanbieter 1&1 führt in seinem Digital Guide kostenfreie Alternativen zu Microsoft Office auf. Der vorliegende Artikel stellt die drei besten kostenlosen Office-Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

1. Microsoft Office Online: Gratis, aber mit weniger Funktionen

Wer es gewohnt ist, mit Microsoft Office zu arbeiten, für den ist Microsoft Office Online womöglich die beste Gratis-Alternative zur kostenpflichtigen Variante. Der Nutzer kann von jedem Computer sowie von Mobilgeräten aus auf seine Dateien zugreifen. Hat man den Laptop einmal nicht zur Hand, können die Dokumente bequem von einem anderen Rechner aus bearbeitet werden.

Außerdem kann man mehreren Personen gleichzeitig Zugriffsrechte auf ein Dokument gewähren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass weder eine Installation nötig ist, noch ständige Updates durchgeführt werden müssen. Die Online-Version wird über den Browser ausgeführt und ist stets auf dem aktuellen Stand. Microsoft Office Online ist dafür ein wenig langsamer als die Desktop-Variante und steht und fällt mit der Qualität der Internetverbindung.

Durch das Arbeiten im Online-Modus besteht des Weiteren die Gefahr, dass andere die auf dem Microsoft-Office-Server gespeicherten Dateien mitlesen können, insbesondere, wenn der Nutzer über öffentliche Netzwerke auf die Dokumente zugreift. Die Online-Variante bietet zudem nicht den vollen Funktionsumfang. Lediglich die Hauptanwendungen Word, Excel und PowerPoint stehen zur Verfügung.

2. OpenOffice: Die bekannteste Alternative

Die wohl bekannteste kostenfreie Alternative zu Microsoft Office, die nicht aus dem Hause Microsoft stammt, heißt OpenOffice. Die Software orientiert sich in puncto Layout und Funktionsumfang stark am Original. Mit OpenOffice können alle Microsoft-Dateiformate geöffnet, die neueren .docx, .xslxx und .pptx jedoch nicht gespeichert werden. Nutzer müssen hier auf die älteren Formate .doc, .xsl und .ppt ausweichen. Dabei kann es zu Formatierungsschwierigkeiten kommen, die sich aber in der Regel leicht beheben lassen.

Fast identisch zu Open Office ist LibreOffice, das sich 2010 von ersterem abgespaltet hat. Die entscheidenden Unterschiede liegen darin, dass für LibreOffice deutlich mehr Updates existieren und es auch die neueren Formate speichern kann. Seit 2016 wird spekuliert, dass Apache das Projekt OpenOffice komplett einstellen könnte, da das letzte Update schon so lange zurückliegt – es wurde im September 2015 veröffentlicht.

3. FreeOffice: Die Alternative aus Deutschland

Als drittes ist FreeOffice zu nennen, eine in Deutschland entwickelte und kostenfreie Alternative zu Microsoft Office. Die Software umfasst die drei Anwendungen TextMaker, PlanMaker und Presentations und besticht durch ihre Benutzerfreundlichkeit und herausragende Funktionsfähigkeit. Außerdem wird nur wenig Speicherplatz benötigt, sodass FreeOffice problemlos von einem USB-Stick aus benutzt werden kann

. Nicht zuletzt schätzen deutsche Anwender den guten Hersteller-Support des Unternehmens. FreeOffice kann alle Dateiformate problemlos öffnen, um die Formate .docx, .xlsx und .pptx speichern zu können, muss jedoch auf die kostenpflichtige Version Softmaker Office zurückgegriffen werden.

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