Die Spinne ist zurück: Der doppelte Spider-Man und 250 Monster

Von: Benjamin Krüger, dpa
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In „Spider-Man: Edge of Time” darf der Spieler gleich doppelt Spinnenmann sein: Neben Peter Parker steuert er auch dessen Nachfolger aus dem Jahr 2099. Foto: dpa

Berlin. Die Spinne ist wieder da, und das gleich doppelt. Und nicht etwa in zwei verschiedenen Spielen, sondern in einem: Denn in „Spider-Man: Edge of Time” kommt nicht nur Peter Parker als Spider-Man der Gegenwart zum Zug, sondern auch Miguel OHara, der Spider-Man des Jahres 2099.

Ein Oberschurke hat ein Zeitfenster geöffnet, um den ursprünglichen Spider-Man zu töten und somit die Zukunft zu seinen Gunsten zu verändern. Gut, dass der zukünftige Spider-Man aus dem Jahr 2099 davon Wind bekommt und noch rechtzeitig eingreifen kann.

Fortan arbeiten beide natürlich zusammen, und das über die Kluft der Zeit hinweg. Der Spieler darf also von Vorzügen beider Superhelden profitieren. Während Peter Parker auf Grund seines Spinnenbisses besonders auf seine gesteigerten Sinne vertrauen kann, genießt Miguel OHara die technische Überlegenheit seiner Waffen.

In der parallel verlaufenden Handlung können Spider-Mans Aktionen in der Gegenwart die Welt seines zukünftigen Nachfolgers zu dessen Gunsten verändern. In Kontakt stehen beide durch eine Bild-im-Bild-Funktion, so dass der Spieler stets sehen kann, was er in der Zukunft ausgelöst hat. Wer in der Gegenwart und der Zukunft gleichzeitig kämpfen möchte, wird ab dem 28. Oktober bei Activison Blizzard fündig. Das Spiel erscheint für beide Nintendo-Handhelds (DS ca. 40, 3DS ca. 50 Euro) und alle stationären Konsolen.

Auch auf der Playstation Portable ziehen Helden in den Kampf. Naruto und seine Ninja-Kollegen lassen in „Naruto Shippuden - Ultimate Ninja Impact” ihren Jutsu-Kräften freien Lauf. Dabei können die Spieler die Ereignisse der kompletten Naruto-Shippuden-Reihe nachspielen - und das wahlweise auch zu zweit. Natürlich liegt beim Spielerlebnis die Betonung auf dem Kampf, der trotz einfach gehaltener Steuerung mit sogenannten One-Button-Combos durchaus taktisch ausfällt.

Am Ende einer jeden Mission warten cineastisch eingefangene Bosskämpfe. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch viele Filmsequenzen aus dem Anime in Englisch oder Japanisch. Auf eine deutsche Synchronisation müssen Fans verzichten. Naruto schwingt die Fäuste ab dem 21. Oktober bei Namco Bandai für ca. 40 Euro.

Anders als Naruto ist Kirby nicht gerade für seine kämpferische Art bekannt, trotzdem heißt das neue Spiel der rosa Kugel für den Nintendo DS „Kirby Mass Attack”. Wie der Titel schon verrät, hat man es hier nicht nur mit einem Kirby zu tun. Das rosa Etwas wurde von einem bösen Zauberer in zehn kleine Kirbys geteilt. Und die muss der Spieler nun alle gleichzeitig durch die Level befördern, um am Ende wieder einen großen ganzen Kirby zu haben.

Am Anfang steht nur ein kleiner Kirby zur Verfügung. Doch wenn der genügend Obst sammelt, lockt er weitere an. Je mehr Kirbys der Spieler gerade befehligt, desto einfacher sind viele Aufgaben zu lösen. Wer mit der rosa Horde durch kunterbunte Welten ziehen möchte, kann ab dem 28. Oktober für ca. 40 Euro bei Nintendo loslegen.

Ebenfalls für den Nintendo DS ist „Dragon Quest Monsters: Joker 2” erschienen. Dieses Spin-off der erfolgreichen Rollenspielserie ist ein Gameplay zwischen „Monster Hunter” und „Pokemon”. Genau wie in ersterem bereist der Spieler ein großes Land und ist auf der Suche nach einigen der 250 Monster im Spiel. Wenn er die Biester besiegt hat, kann er sie ähnlich wie bei „Pokemon” zähmen, trainieren, züchten und schließlich selbst im Kampf einsetzen.

Bis zu drei Monster darf der Spieler in den Kampf gegen andere Monster Scouts schicken. Bei der großen Anzahl der Kreaturen, die auch noch alle verschiedene Eigenschaften haben, sind die taktischen Möglichkeiten immens. Per WiFi kann nicht nur gegen andere Spieler gekämpft werden, auch die Übertragung von Monstern aus anderen Teile der „Dragon Quest”-Reihe ist möglich. Die Monsterjagd erscheint bei Nintendo für ca. 40 Euro.

Auf Duelle anderer Art dürfen sich Basketball-Fans bei „NBA 2K12” für Sonys PSP freuen. Wer nämlich immer mal wissen wollte, wie ein Kampf des deutschen Superstars Dirk Nowitzki gegen die Legende Michael Jordan ausgehen würde, darf das jetzt herausfinden. Denn neben allen aktuellen Teams der NBA bietet das Spiel auch 15 historische Mannschaften. So bleiben Aufeinandertreffen von legendären Spielern wie Magic Johnson und aktuellen Superstars wie Kobe Bryant nicht länger der Fantasie der Fans überlassen.

Insgesamt stehen 450 Spieler zur Verfügung. Auch Abseits der üppigen Spielerlisten bietet „NBA 2K12” einen enormen Umfang an. So sind vom Rookie-Showcase bis zu den All-Star-Games alle Veranstaltungen einer Saison mit dabei. Das realistische Basketball-Vergnügen ist bei 2K Sports für ca. 20 Euro erschienen.
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