Deutsche Hacker knacken angeblich mobiles Internet

Von: dapd
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Düsseldorf. Ein Berliner Sicherheitsunternehmen hat angeblich die Internet-Verschlüsselung für Handys geknackt.

„Wir sind in der Lage, mit unserer Technik GPRS-Datenkommunikation im Umkreis von fünf Kilometern abzufangen”, sagte Karsten Nohl, Chef der Berliner Sicherheitsfirma Security Research Labs, dem „Handelsblatt” (Donnerstagausgabe). Nohl wollte seine Entdeckung am späten Mittwochabend auf einer Tagung der Hackervereinigung Chaos Computer Clubs vorstellen. Mit der Technik könnten von Mobiltelefonen versandte E-Mails mitgelesen werden sowie ausspioniert werden, was Handy-Nutzer im Internet tun.

Betroffen sind laut Nohl Nutzer von Handys, die ihre Daten mit dem GPRS-Standard verschicken. Seinen Angaben zufolge sind durch seine Technik auch Industriesteuerungsanlagen, Mautsysteme und andere Anlagen, die das GPRS-Netz nutzen, betroffen. Telefone, die das neuere UMTS-Netz nutzen, sind dagegen sicherer.
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