Das bremst deutsche IT-Abteilungen aus

Von: rd
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Rund 95 Prozent der Entscheider in kleinen, mittleren und großen deutschen Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Implementierung maßgeblicher neuer Technologien sich langfristig auf den Unternehmenserfolg auswirkt. Foto: wikimedia

Hamburg. Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und viele Unternehmen in Deutschland gehen mit. Eine schnelle Implementierung neuer Technologien ist zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden. Doch damit dieser zum Tragen kommt, müssen Hindernisse abgebaut werden.

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit – das waren die Kenngrößen, an denen IT-Abteilungen in der Vergangenheit gemessen wurden. Heute hat sich die Funktion der Unternehmens-IT grundlegend verändert. Mehr denn je sind Unternehmensprozesse von ihrer technischen Umsetzung abhängig. Im Rahmen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 heißen die neuen Maßstäbe Produktivität, Wachstum und Profitabilität.

Rund 95 Prozent der Entscheider in kleinen, mittleren und großen deutschen Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Implementierung maßgeblicher neuer Technologien sich langfristig auf den Unternehmenserfolg auswirkt. 47 Prozent halten diesen Schritt für wichtig, 26 Prozent sogar für extrem wichtig.

as geht aus einer Studie des Softwareunternehmens SolarWinds hervor, das auf dem Markt mit einer großen Bandbreite an IT-Management-Lösungen präsent ist. Im Rahmen des IT Trends Report 2015: Business at the Speed of IT hat das Unternehmen deutschlandweit 375 IT-Profis, Manager und Führungskräfte zur Stellung der IT in ihrem Unternehmen befragt.

Dabei kamen neben den Chancen, die durch die neuen technischen Möglichkeiten entstehen, vor allem Hindernisse zur Sprache, die deutsche IT-Abteilungen nach wie vor ausbremsen. Größte Hürde bei der Implementierung neuer Technik sind demnach Budgetbeschränkungen – das gaben 59 Prozent der Befragten an. Dicht gefolgt von einer zu geringen Personalstärke, die für 53 Prozent ein Hindernis darstellt. Neben zusätzlichen Ressourcen wünschen sich deutsche IT-Abteilungen zudem mehr Autonomie (31 Prozent), um die angestrebte Digitalisierung voranzutreiben, sowie bessere Schulungen (26 Prozent).

Um einen größtmöglichen Nutzen für die IT und das gesamte Unternehmen zu erzielen, müssten 27 Prozent der Studienteilnehmer zufolge in erster Linie Datenbank-Performance-Probleme gelöst werden. 23 Prozent der Befragten sehen im Ausbau der Netzwerk-Performance eine Chance. Zudem stellen Performance-Probleme mit Anwendungsdaten und SaaS-Apps IT-Abteilungen derzeit noch vor Herausforderungen. Quintessenz des Reports ist, dass Unternehmen in Zukunft maßgeblich von ihrer IT abhängig sein werden. Für Suaad Sait, Executive Vice President für Produkte und Märkte bei SolarWinds, können sich Unternehmen nur so schnell entwickeln und so erfolgreich sein, wie die IT es ihnen ermöglicht.

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