BSI veröffentlicht Papier zur Smartphone-Sicherheit

Von: Alexander Freimark
Letzte Aktualisierung:
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Berlin. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das erste IT-Grundschutz-Überblickspapier veröffentlicht.

Es befasst sich mit typischen Gefährdungen bei Smartphones sowie möglichen Gegenmaßnahmen.

Smartphones erfreuen sich zunehmender Beliebtheit sowohl bei Privatnutzern als auch bei Anwendern im geschäftlichen Umfeld. Die Geräte bieten neben Telefonie und SMS-Kommunikation einen breiten Funktionsumfang wie Kamera, E-Mail, Internet und Navigation sowie die einfache Möglichkeit, neue Anwenderprogramme (Apps) zu installieren.

Die zunehmende Nutzung macht Smartphones allerdings auch für Angreifer attraktiv und für das Management der Informationssicherheit zu einer Herausforderung. Ein Überblickspapier des BSI (PDF-Datei) enthält Informationen zu diesen Herausforderungen und bietet konkrete Hilfestellungen für die sichere Nutzung von Smartphones im geschäftlichen und privaten Umfeld an.

Mit den Überblickspapieren bietet das BSI ab sofort in loser Folge Lösungsansätze zu aktuellen Themen der Informationssicherheit, die zu einem späteren Zeitpunkt auch in den IT-Grundschutz eingearbeitet werden. „Mit den Überblickspapieren bieten wir spezifische Sicherheitsempfehlungen zu aktuellen neuen Vorgehensweisen, Technologien oder Anwendungen, mit denen auf IT-Grundschutz basierende Sicherheitskonzepte schnell und flexibel erweitert werden können”, erklärt Isabel Münch, Referatsleiterin für Grundlagen der Informationssicherheit und IT-Grundschutz im BSI.

Zur Ermittlung der derzeit in der Wirtschaft relevanten Themen hat das BSI im April 2011 eine Umfrage unter den IT-Grundschutz-Anwendern durchgeführt. Das mit Abstand wichtigste IT-Sicherheitsthema war der Umfrage zufolge der sichere Umgang mit Smartphones. Die nächsten IT-Grundschutz-Überblickspapiere werden sich voraussichtlich mit den Themen Netzzugangskontrolle, Skype sowie der Nutzung privater IT-Geräte im dienstlichen Umfeld („Bring your own Device”) beschäftigen.
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