Waterloo - Blackberrys verkaufen sich schlechter als erwartet

Blackberrys verkaufen sich schlechter als erwartet

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Waterloo. Während bei Apple die Verkaufszahlen für das iPhone explodieren, wird RIM seine Blackberrys schwerer los als erwartet.

Der Smartphone-Hersteller musste seine erst vor einem Monat aufgestellte Prognose am Donnerstag nach unten korrigieren. Die Aktie brach nachbörslich um mehr als 10 Prozent ein.

RIM rechnet nun damit, statt bis zu 14,5 Millionen nur etwa 13,5 Millionen Blackberrys loszuwerden. Zudem beschleunigt sich der Trend, dass die Kunden eher zu den billigen und damit wenig profitablen Modellen greifen. RIM warnte deshalb, dass der Umsatz und auch der Gewinn unter die ursprünglich erwarteten Zahlen rutschen würden.

RIM ist einer der Pioniere bei Smartphones. Besonders bei Geschäftsleuten erfreuten sich die Geräte großer Beliebtheit. Doch RIM setzte zu lange auf eine richtige Tastatur, während Apple mit seinem iPhone den Touchscreen als Smartphone-Standard etablierte und damit den Massenmarkt eroberte.

Auch bei den Tablet-Computern hinkt RIM hinterher. Das hauseigene Playbook starte erst jüngst, während Apple schon die zweite Version seines iPads herausgebracht hat.

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