Aus der Tiefe ganz nach oben: Die Netrace-Sieger

Von: Marc Heckert
Letzte Aktualisierung:
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Sieger aller Altersklassen: Unter den zehn besten Teams waren Schüler aller Jahrgänge der weiterführenden Schulen aus unserer Region vertreten. Für das Erinnerungsfoto wurden alle Beteiligte auf die Bühne gebeten. Fotos: Andreas Steindl
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Was ist da drin? In Person von Besuchsbegleiter Dieter Macko (rechts) stand den Netrace-Teilnehmern ein waschechter Ex-Bergmann zur Seite, der selbst 40 Jahre lang in Alsdorf unter Tage gearbeitet hatte.
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Siegerehrung: Unser Redakteur Amien Idries stellte die einzelnen Teams – hier die Zweitplatzierten, Profil 9/10 aus Düren – auf der Bühne vor.
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Selbst mal Hand anlegen: Wie Energie – in diesem Fall Druckluft – ohne Verluste übertragen wird, zeigte das Experiment mit den Plastikraketen.
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Der Mensch als Kraftwerk: Wie mit Hilfe von Muskelkraft Energie erzeugt wird, wird sogenannten Flugrad klar, einem Riesen-Ventilator.
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Volle Fahrt voraus: Hier probieren Schülerinnen, wie es sich in der winzigen Fahrerkabine der Einschienen-Hängebahn sitzt.
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Blick in den Streb: Mit dem Panzerförderband wurde die herausgeschlagene Kohle aus dem Stollen transportiert.
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Netrace-Macher im Gespräch (v.l.): Der Sponsor, NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, der Moderator, unser Redakteur Amien Idries, und der Organisator, Wilhelm Maassen vom Institut Promedia Maassen.

Alsdorf. Man muss ihn einmal selbst gehört haben: den Jubel, der bei der Präsentation der Siegerteams des Netrace losbricht, wenn die Gewinner von Platz 10 bis 1 nacheinander bekanntgegeben werden. Am lautesten jubeln die Mitglieder der Gruppen, deren Name noch nicht auf der Leinwand erschienen ist – weil das bedeutet, dass sie noch einen Platz weiter oben auf dem Treppchen stehen werden.

Denn traditionell erfahren die zehn besten Teams der Internetrallye von unserer Zeitung und NetAachen erst am Ende der Feier, auf welchem Platz sie gelandet sind. In diesem Jahr war es die gewaltige Umformerhalle im Fördermaschinenhaus des Energeticons in Alsdorf, in der unter dem Applaus der rund 100 Schüler und Lehrer die Sieger gekrönt wurden.

Erstmals eine Abendschule als Sieger

Hinter ihnen lag zu dieser Zeit bereits ein spannender Tag auf dem ehemaligen Zechengelände. Das Organisationsteam unserer Zeitung schickte die Teilnehmer vorab noch auf eine knifflige Schnitzeljagd kreuz und quer durch die nachgebauten Bergwerksstollen und die alten Maschinenhallen voll mit brandneuen Mitmachexperimenten rund ums Thema fossile und neue Energien. Den Veranstaltungsort hatte Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter zuvor präsentiert.

Der Gesamtsieg ging am Ende an das Team Piratinos der Abendrealschule Aachen, das volle 100 Punkte erzielt hatte. Andreas Schneider, Geschäftsführer des Netrace-Sponsors NetAachen, überreichte den Abendschülern ihren Preis, einen Scheck über 1000 Euro. Die Schule des zweiten Bildungswegs war schon seit Anbeginn des Netrace am Start, erklärte Lehrer Christoph Stamm. Nun hatte der Gesamtsieg die Anstrengungen gekrönt: „Ich bin völlig überwältigt“, freute er sich.

Ebenfalls die vollen 100 Punkte, aber ein wenig mehr Zeit: So lautete das Ergebnis der zweitplatzierten Gruppe, Profil 9/10 von der Anne-Frank-Gesamtschule Düren. Für sie gab es 750 Euro. Bronze ging ans Team Hansemänner von der David-Hansemann-Schule Aachen, die damit – und mit einem 750-Euro-Scheck – das beste Ergebnis ihres ebenfalls langjährigen Netrace-Engagements feiern konnte.

Lerneffekt, ohne es zu merken

Auf Rang vier folgte ein weiteres in den Vorjahren immer wieder erfolgreiches Team, die Spürnasen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen. Sie gingen mit 500 Euro nach Hause, ebenso die Gruppe auf Rang 5, Info AG von der Gesamtschule Gangelt/Selfkant. Auf den Plätzen 6 bis 10 folgten HugoBoss von der Goltsteinschule aus Inden, Octoserver von der Europaschule aus Herzogenrath, die Assistenten Racer vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung aus Aachen sowie die Motivianer von der Bischöflichen Marienschule Aachen und DieBuddys von der Elisabethschule Alsdorf. Die vier Teams bekamen je 250 Euro.

Das Netrace fesselt jährlich Tausende Schüler in Hunderten von Teams - in diesem Jahr waren es 233 Gruppen von 66 Schulen aus der ganzen Region. Was den vom medienpädagogischen Institut Promedia Maassen ersonnenen Wettbewerb so erfolgreich macht, brachte NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider auf den Punkt: Dem Netrace gelinge es einfach, „einen Lerneffekt zu erzielen, ohne dass jemand merkt, dass er etwas lernt“.

Und das Beste kommt – natürlich – zum Schluss: Der Rennspaß geht nächstes Jahr weiter.

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