Aachen - „Apps am Abend“, Teil 6: Zahlenspiele und Meditationsversuche

„Apps am Abend“, Teil 6: Zahlenspiele und Meditationsversuche

Von: Nina Leßenich
Letzte Aktualisierung:
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Kommt ohne Musik nicht aus dem Bett: Onlineredakteurin Nina Leßenich.
Screen Nina
Typisch für Ninas Homescreen: Dutzende noch zu lesende Notifications.

Aachen. In unserer Online-Serie „Apps am Abend“ zeigen unsere Redakteure euch sechs Tage lang ihre Smartphone-Homescreens und empfehlen euch ihre wichtigsten Apps. Egal ob Informationslieferanten, Alltagshelfer oder Langeweilerkiller - aus jeder Kategorie ist etwas dabei. Der letzte Teil heute mit unserer Onlineredakteurin Nina Leßenich.

Die erste App, die ich morgens öffne

Ohne Musik ist das Leben nur halb so schön - und das Aufstehen nur halb so leicht. Noch bevor ich die Beine aus dem Bett schwinge wird deshalb über das Smartphone Spotify auf der Musikanlage im Wohnzimmer gestartet.

Die beste App gegen Langeweile

Mein Langeweile-Vertreiber schlechthin ist schon seit einigen Jahren der gleiche. Manchmal lösche ich die App, irgendwann findet 2048 dann aber doch wieder den Weg auf meinen Homescreen, um mich auf langen Reisen im Auto, Zug oder Flugzeug oder aber abends auf der Couch aus meinem Langeweile-Loch zu holen. Ziel des ziemlich simplen Spiels: Auf einem Spielfeld so lange Kästchen mit Zweierpotenzen ineinander schieben, bis sie sich zur Zahl 2048 addieren. Das ist herrlich monoton und deshalb nicht nur gut gegen Langeweile, sondern auch zum Runterkommen nach richtig schlimmen Tagen.

Die Geheimtipp-App

Zugegeben: Sie ist eher speziell und ich brauche die App nicht täglich. Aber spätestens zum Wochenende wird auf Magic Seaweed kontrolliert, ob es an der niederländischen Küste Wellen geben könnte, die groß genug zum Wellenreiten sind. Und spätestens im Urlaub ist der Blick in den Wellenvorbericht dann neben der Tasse Kaffee die erste Amtshandlung des Tages, ehe ich mich im Neoprenanzug auf den Weg zum Strand mache.

Die App, die ich eigentlich nie benutze

Das mit den guten Vorsätzen klappt manchmal einfach nicht - bevorzugt kurz nach der Jahreswende. Zu diesem Zeitpunkt habe ich auch die App Headspace heruntergeladen - und sie seitdem ganze dreimal benutzt. Headspace soll Menschen wie mir, die mit Meditation eigentlich nichts anfangen können, helfen, damit anzufangen. Dazu gibt es kleine Videos und 10-minütige Podcasts, die durch die Meditation leiten sollen. Vorweg: Das App-Design ist großartig, die Usability hervorragend, die Performance gut und dank kleinem Gamification-Ansatz macht die App eigentlich auch Spaß. Eigentlich bin ich aber auch bei jeder Meditation eingeschlafen. Dreimal. Nacheinander. Die App wird also nicht mehr benutzt, das mit dem Meditieren lasse ich lieber. Ich hebe die App auf dem Homescreen aber auf - für den Fall, dass ich mal nicht einschlafen kann.

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