Angespielt: Neue Titel für PC und Konsolen zum Jahresbeginn

Von: André Klohn, ddp
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„Mass Effect 2”: Richtig spannend wird es für Science-Fiction-Fans bei Biowares neuem Action-Rollenspiel von Electronic Arts. Foto: ddp

Hamburg. In den deutschen Kinos klärt Schauspieler Robert Downey Jr. seit Ende Januar als Sherlock Holmes im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts Gewaltverbrechen auf.

Im Videospiel „Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper” schlüpft der Spieler selbst in die Rolle des britischen Meisterdetektivs. Sein großer Widersacher in dem Adventure für PC und Xbox 360 ist dabei niemand geringerer als der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper.

Wahlweise aus der Ich-Perspektive oder aus Sicht der dritten Person macht sich der Spieler im Stadtteil Whitechapel auf die Spur des Mörders. Im Stil von „Point & Click”-Abenteuern sucht er dabei nach Spuren, führt Gespräche mit Informanten und setzt so Stück für Stück das Puzzle zusammen. Während der spannenden Ermittlungen gilt es immer wieder, mehr oder weniger schwere Rätsel zu lösen. Die düstere Umgebung haben die Entwickler stimmig in Szene gesetzt.

Richtig spannend wird es auch für Science-Fiction-Fans bei Biowares neuem Action-Rollenspiel „Mass Effect 2” von Electronic Arts. Zu Beginn der Fortsetzung des Weltraumabenteuers um Commander Shepard muss der Spieler seine Figur nach einem Angriff auf sein Schiff „Normandy” hilflos durch den Weltraum schweben sehen. Das ist aber nicht sein Ende. Shepard wird von der Organisation Zerberus gerettet.

Vorkenntnisse des ersten Teils braucht man nicht unbedingt, sie helfen aber. Wer „Mass Effect” gespielt hat, kann seinen alten Spielstand importieren. Entscheidungen aus dem ersten Teil wirken sich dann auch auf das Geschehen in der Fortsetzung aus. Erneut geben die Entwickler dem Spieler viel Entscheidungsfreiheit mit auf den Weg. Zwischen actiongeladenen Gefechten gibt es immer wieder lange Dialoge mit interessanten Charakteren. Die Inszenierung des Ganzen hat Filmqualität und beeindruckt mit hübschen grafischen Effekten. „Mass Effect 2” bietet abwechslungsreiche und im Vergleich zum Vorgänger actionreichere Missionen.

Noch etwas hitziger geht es in Capcoms „Dark Void” zur Sache. Gefangen in einem Paralleluniversum, setzt sich Pilot Will nicht nur auf dem Boden, sondern auch in der Luft gegen zahlreiche Außerirdische zur Wehr. Mit Hilfe eines Jetpacks liefert er sich packende Luftkämpfe gegen UFOs und erklimmt Felsvorsprünge. Hilfe leisten ihm diverse menschliche Rebellen. Den Missionen fehlt es aber ein bisschen an Abwechslung.

Den klassischen Bosskampf erhebt Segas Actionspektakel „Bayonetta” zur wahren Kunstform. Der gleichnamigen Hexe stellen sich beinahe im Minutentakt überdimensionierte und teilweise grotesk anmutende Gegner in den Weg, wie sie bei anderen Spielen höchstens am Ende eines Abschnitts vorkommen. Die Heldin mit langen schwarzen Haaren und modischer Brille ist jedoch kräftigst bewaffnet und zu wahren Prügelorgien imstande. Notfalls flattert sie mittels Schmetterlingsflügeln ein Stück weit davon. Viel schneller und actionreicher könnte ein Spiel kaum sein.

Ruhiger geht es bei Ubisofts rundenbasierter Echtzeitstrategie „King Arthur” zu. Auf einer dreidimensionalen Karte Englands bewegt der Spieler seine Armeen, nimmt strategisch wichtige Orte ein und erobert so Provinz um Provinz. Die Schlachten mit feindlichen Armeen lassen sich vom Computer berechnen oder selbst in Echtzeit austragen. Die Entscheidungen des Spielers wirken sich auf die Gesinnung aus und haben Einfluss auf den Spielverlauf. Hobby-Strategen erwartet ein abwechslungsreiches Spiel mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad und übersichtlicher Bedienung.

Empfehlenswert ist auch das Action-Adventure „Darksiders” von THQ. In der Mischung aus Kämpfen und Rätseln durchstreift der Spieler als Superheld postapokalyptische Welten. Das grafisch prächtig inszenierte Spektakel verlangt nicht nur schnelle Finger, sondern fordert mitunter auch den Einsatz der grauen Zellen.

Besonders für Einsteiger geeignet ist trotz einiger Mängel wie teilweise grober Texturen die Xbox-360-Umsetzung des Action-Rollenspiels „Venetica” von dtp. DS-Besitzer machen mit „The Legend of Zelda: Spirit Tracks” nichts falsch.

„Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper” ist freigegeben ab zwölf Jahren und erschienen für PC und Xbox 360.

„Mass Effect 2” hat eine Freigabe ab 16 Jahren und ist in Fassungen für PC und Xbox 360 erhältlich.

„Dark Void” ist frei ab 16 Jahren und erhältlich für PC, Xbox 360 und PS3.

„Bayonetta” und „Darksiders” sind jeweils ab 18 Jahren und für Xbox 360 sowie PS3 erschienen.

Das PC-Spiel „King Arthur” wurde ab zwölf Jahren freigegeben. - „Venetica” ist frei ab zwölf Jahren. Das Spiel gibt es für PC und Xbox 360.

„The Legend of Zelda: Spirit Tracks” ist exklusiv für den Nintendo DS und frei ab sechs Jahren.

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