Angespielt: Lego-Piraten und Dimensionsportale

Von: André Klohn, dapd
Letzte Aktualisierung:
Lego-Fluch der Karibik - Angespielt 20.05
Passend zum Start des vierten Teils der "Fluch der Karibik"-Reihe schickt Disney Interactive Studios seine Spieler in "Lego Pirates of the Caribbean" in eine liebevoll dargestellte Kloetzchenwelt. Darin huepfen und raetseln sie sich durch mehr als 20 Kapitel aller vier Filme. Zwischendurch treiben schoen animierte Sequenzen die Geschichte voran. Foto: Warner Interactive/ dapd

Hamburg. Seit Donnerstag ist Johnny Depp als Captain Jack in „Pirates of the Caribbean” („Fremde Gezeiten”) in den deutschen Kinos zu sehen. Passend zum Start des vierten Teils der „Fluch der Karibik”-Reihe schickt Disney Interactive Studios seine Spieler in „Lego Pirates of the Caribbean” in eine liebevoll dargestellte Klötzchenwelt.

Darin hüpfen und rätseln sie sich durch mehr als 20 Kapitel aller vier Filme. Zwischendurch treiben schön animierte Sequenzen die Geschichte voran.

Wie bereits bei früheren Lego-Umsetzungen schaffen es die Entwickler, den Charme der Figuren einzufangen. Jack Sparrow bewegt sich beispielsweise auch als Klötzchen-Figur herrlich schräg.

Der Spieler löst kleinere Rätsel, sammelt Objekte, wechselt munter zwischen den Figuren hin und her, um bestimmte Aufgaben zu meistern und setzt sich mit dem Schwert gegen Soldaten und andere Piraten zur Wehr. Richtig Spaß macht das im Koop-Modus mit einem Freund. Fans der Filme werden an der humorvollen Umsetzung ihren Spaß haben.

Einsatz der Portal-Kanone

Richtig knackige Rätsel warten dagegen in „Portal 2” von Valve. Dabei stellt sich der Spieler als Gefangener in einer weitgehend zerstörten Forschungseinrichtung immer komplexer werdenden Missionen. In den ersten Leveln gilt es jeweils, den Ausgang zu erreichen. Dies ist aber nie auf direktem Weg möglich. Zuvor müssen Würfel benutzt, Schalter umgelegt oder mit der Portal-Kanone Dimensionstore geöffnet werden.

Die Kanone ist der eigentliche Star des Spielers. Mit ihr schießt der Spieler Ein- und Ausgänge an Wände, Böden oder auch die Decke und erreicht so jede Plattform. Was zunächst recht einfach klingt, fordert den Verstand mehr und mehr.

Die Level werden komplexer, Laserstrahlen müssen durch Dimensionstore gelenkt werden. „Portal 2” kann Spieler verzweifeln lassen, zumal es keine echte Hilfe in scheinbar ausweglosen Situationen gibt. Wer dran bleibt, erlebt ein großartiges Spiel.

Weniger Frustmomente, dafür umso rasantere und einsteigerfreundliche Action bietet Segas „Virtua Tennis 4”. Das unkomplizierte Sportspiel bietet schnelle Ballwechsel und Powerschläge, die nach Auffüllen einer Leiste durch gute Aktionen verfügbar sind. Trotz seines Hangs zum Arcade bietet „Virtua Tennis 4” spielerische Tiefe und viele Schlagvariationen.

Gespielt wird mit einem selbst erstellten Charakter im umfangreichen Karrieremodus oder mit einem Tennisstar wie Roger Federer oder Rafael Nadal. Die sind ebenso hübsch modelliert wie die Arenen von New York bis Melbourne. Der Titel bietet kurzweilige Unterhaltung und lässt sich in der hier getesteten PS3-Version auch gut mit Move-Controller statt Gamepad spielen.

Jagd auf Monster und Meuchelmörder

Eine grafisch prächtig in Szene gesetzte Rollenspielwelt bietet Namco Bandais „The Witcher 2: Assasins of Kings”. Darin schlüpft der Spieler erneut in die Rolle des Monsterjägers Geralt von Riva. Der leidet an Amnesie und findet sich zu Spielbeginn im Kerker wieder.

Nach einem in spielbaren Rückblenden erzählten Prolog entfaltet sich die eigentliche Geschichte um die Jagd nach Meuchelmördern. Aufwendige Zwischensequenzen treiben die Hauptgeschichte weiter voran. Zudem warten zahlreiche Nebenmissionen. Abhängig vom eigenen Vorgehen im Spielverlauf, gestaltet sich das Finale leicht unterschiedlich.

Außerdem empfehlenswert ist Rockstars düsterer Thriller „L.A. Noire”. In dem packenden Actionspiel ist Gespür gefragt, um im Hollywood der 40er Jahre Verbrechen aufzuklären. Der Spieler übernimmt die Rolle des jungen Polizisten Cole Phelps, der in L.A. die Karriereleiter hinaufklettern will.

Die Aufklärung der Verbrechen beginnt mit einer umfangreichen Spurensuche am Tatort und der Befragung von Zeugen. Dank ausdrucksstarker Gesichtsanimationen macht die Suche nach der Wahrheit dabei Spaß. Die Gesichter lassen meist deutliche Rückschlüsse auf die Emotionen der Charaktere zu. Die düstere Story zieht den Spieler schnell in den Bann.

Ebenfalls gut, aber schwierig ist Sonys Musik-Strategiespiel „Patapon 3”. Dabei gibt der Spieler seinen kleinen Kriegern erneut durch Trommel-Rhythmen Kommandos. Als Helden-Patapon steht er zudem selbst neben den kleinen Kriegern auf dem Feld. Wer es actionreicher mag, sollte sich das gelungene Actionspiel „Brink” von Bethesda Softworks nicht entgehen lassen, das vor allem im Mehrspielermodus punktet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert