Reich dank Facebook: Die «Millionerds» kommen
New York. Bei den Mitarbeitern von Facebook scheint über Nacht der Reichtum ausgebrochen: Noch ist keine einzige Aktie des Sozialen Netzwerks an der Wall Street gehandelt worden, da rollen schon die Nobelkarossen vom Firmencampus im kalifornischen Menlo Park.
Hacker dringen in FBI/Scotland Yard-Konferenz ein
London. Computer-Hackern der Organisation «Anonymous» ist es gelungen, eine vertrauliche Telekonferenz der Londoner Polizei Scotland Yard und der US-Bundespolizei FBI abzuhören. Die Inhalte der Konferenz wurden von den Hackern im Internet veröffentlicht. Das FBI bestätigte die Angaben.
Facebook-Börsengang: Datenschutz contra Profit
Berlin. Der anstehende Börsengang von Facebook macht Datenschützern Angst. «Es steht zu befürchten, dass der Fokus in Zukunft auf Gewinnmaximierung gerichtet wird», sagte Johannes Caspar, der als Datenschutzbeauftragter von Hamburg für das Online-Netzwerk zuständig ist.
Patentstreit: iPhone und iPad wieder im Online-Store
Mannheim/Berlin. Überraschende Wende im Patentstreit zwischen Motorola und Apple: Nachdem der Hersteller von iPhone und iPad zunächst am Freitagvormittag den Online-Verkauf mehrerer Modelle im deutschen Apple-Store gestoppt hatte, wechselte er am Nachmittag wieder den Kurs.
Polen setzt ACTA-Ratifizierung aus
Warschau/Berlin. Die Gegner des internationalen Urheberrechtsabkommens ACTA feiern einen ersten Erfolg: Die polnische Regierung hat am Freitag die Ratifizierung des Vertragswerks ausgesetzt. «Ich teile die Ansicht derjenigen, die von unvollständigen Beratungen sprechen».
Amazon schafft 1000 neue Arbeitsplätze
Koblenz. Der Online-Händler Amazon will in seinem neuen Logistikzentrum in Koblenz in den kommenden drei Jahren mehr als 1000 Arbeitsplätze schaffen. Hinzu kommen nach Angaben des Unternehmens bis zu 2000 weitere saisonale Jobs vor allem während des Weihnachtsgeschäfts.
Frühjahrsputz für den Rechner: So wird der Computer blitzblank
Von Berti Kolbow, dpa | 24.02.2009, 09:32
Vor allem Tastatur, Bildschirm und die Computer-Lüfter sind Schmutzfänger. An häufig gebrauchten Geräten lassen sich jede Menge Spuren der Benutzer finden. Dazu zählen laut Dirk Plähn vom Unternehmen EDV-Clean-System in Barsbüttel bei Hamburg unter anderem Brotkrümel, Nasenhaare und sogar Nagellackabrieb auf dem Bildschirm, wenn dieser häufig mit den Fingern berührt wird.
Dem Anwender bleibt zum Beispiel oft verborgen, dass sich Netzteil und Prozessorlüfter mit der Zeit mit Staub zusetzen. Die Wärme wird dadurch schlechter abgeführt. Abstürze drohen - und schlimmstenfalls der Hitzetod des Rechners. «Das Computerinnere sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden, Eingabegeräte und Display monatlich, je nach Verschmutzungsgrad und Vorliebe auch öfter», rät Markus Schütz vom PC-Hersteller Dell in Frankfurt.
Kaum verschmutzte Oberflächen sollten laut Schütz lediglich mit einem trockenen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei größerem Putzbedarf kommen Hausmittel nur bedingt infrage. «Spülmittel und Küchenrolle sind ungeeignet», warnt Dirk Plähn. Die Reinigungskraft von Spüli und Co. ist für dreckiges Geschirr geeignet, aber nicht für stark verschmutze Tastaturen. Auch von Lösungsmittel-haltigen Flüssigkeiten sollte man die Finger lassen. Diese säubern vielleicht erstmal recht gut, lassen aber Oberflächen porös und damit langfristig noch anfälliger für Dreck werden.
Um Schweiß und Fett von den Tasten zu entfernen, empfiehlt Plähn speziellen Kunststoffreiniger. Damit ließen sich oft «Wunder» bewirken. Eine neuwertig aussehende Tastatur sollten Vielschreiber aber nicht erwarten. «Bei Dauernutzung ist ein Abrieb der Mattierungsbeschichtung ganz normal. Das Glänzen der häufig verwendeten Tasten ist nicht zu vermeiden», so Markus Schütz.
Mit dem gleichen Putzmittel wie für die Tasten lassen sich auch alle anderen Computer-Oberflächen reinigen - außer die des Bildschirms. Für Displays sollten extra darauf abgestimmte Reinigungsmittel verwendet werden, rät Plähn. Feuchte Brillenputztücher gingen alternativ auch. Zuvor empfiehlt sich eine mechanische Reinigung mit dem Staubsauger.
Mit Druckluft aus der Dose lassen sich Plähn zufolge in den Ritzen der Tastatur sitzende Schmutzpartikel entfernen. Druckluft sollte aber vorsichtig eingesetzt werden, warnt Markus Schütz von Dell: Im schlimmsten Fall bläst sie Partikel an unerreichbare Stellen. Ein schlichter weicher Pinsel mit weichen Borsten oder ein Haartrocker als Dosenluftersatz gingen auch. Der Föhn sollte aber nur mit kalter Luft blasen, damit sich nicht im schlimmsten Fall der Kunststoff des Computergehäuses verformt.
Der Staubsauger kommt auch bei einer Innenreinigung des Rechners zum Einsatz. So lassen sich Lüfterrotoren und die verschiedenen Rechnerteile wie Hauptplatine und Steckkarten von Staub befreien. Das Gehäuse eines PCs aufzuschrauben, ist in der Regel kein Problem. Notebooks hingegen sollten - wenn überhaupt - nur von Fachleuten geöffnet werden. «Beim eigenmächtigen Eingriff können Garantieansprüche erlöschen. Außerdem sind Laptops sehr schwierig wieder zusammenzusetzen», gibt Dirk Plähn zu bedenken. Aufgrund der kompakteren Bauweise von Notebooks im Vergleich zum Desktop-Rechner ist die Gefahr, dass Staub eindringt, ohnehin eher gering.
Grundregeln für den Rechner-Großputz
Damit das Reinemachen des Rechners nicht mehr Schaden anrichtet als es Schmutz entfernt, gilt es einige Grundregeln zu beherzigen, sagt IT-Reinigungsspezialist Dirk Plähn von EDV-Clean-System. Der Computer sollte generell niemals zu feucht gereinigt werden. Das Reinigungsmittel auf das Putztuch statt auf die Oberfläche zu sprühen, beugt Flüssigkeitsnasen vor, die in die Elektronik fließen.
Potenziell fusselnde Wischutensilien wie Küchenpapier sind tabu. Sonst entstehen möglicherweise mehr Schmutzpartikel als vor dem Putzvorgang vorhanden waren. Vor jedem Großputz sind die Geräte zudem auszuschalten und die Netzstecker zu ziehen. Steht eine Innenreinigung an, sollte sich der Nutzer zuvor erden, indem er etwa eine metallene Heizung berührt. Das vermeidet das Übertragen elektrostatischer Spannung auf die empfindsamen Geräte.
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