
Exzellenz-Prüfung: «Es ist gut gelaufen!»
Von Axel Borrenkott | 13.01.2012, 16:28
Rund 20 internationale Gutachter, darunter der Rektor einer US-Universität sowie Kapazitäten aus England und Frankreich, hatten die RWTH am Dienstag und Mittwoch auf Herz und Nieren, genauer daraufhin geprüft, ob sich die Hochschule auch weiterhin Exzellenz-Uni darf und dafür einige hundert Millionen Euro zusätzlich bekommt. Diese Auszeichnung hatte die RWTH in der ersten Runde der Exzellenzinitiative im Jahr 2007 zusammen mit acht weiteren Unis erworben. In der jetzigen Runde stehen 16 Hochschulen im Wettbewerb um den Titel «Elite-Uni».
Eigentlich kann sich niemand in der deutschen Hochschulszene vorstellen, dass Aachen nicht wieder dabei ist. Doch der innere Druck war enorm, das Gesicht des Rektors in den letzten Wochen nicht nur vom Winter blass. Umso glücklicher wirkte er am Donnerstag, weil offenbar das Wichtigste geglückt ist: «Wir haben erreicht zu demonstrieren, wie sehr sich die Uni verändert hat.»
Gemäß den Vorgaben des Wissenschaftsrats kommt es nämlich im Wesentlichen darauf an, die Gutachter vom Fortschritt der letzten Jahre zu überzeugen. Und da hatte die traditionelle Ingenieursschmiede RWTH durchaus etwas nachzuholen. Schmachtenberg: «Die Hochschule ist in Bewegung, mehr Interdisziplinarität, mehr Integration», das habe man wohl überbringen können.
«Wir konnten den Gutachtern zeigen, wie toll die Uni ist. Mit fällt ein Stein vom Herzen», schrieb Schmachtenberg am Donnerstag an alle Mitarbeiter, verbunden «mit dem Dank an Sie alle. Ich bin mir sicher, wir haben alles gegeben.» Als Rektor sei er «einfach dankbar», fügt er im Gespräch mit unserer Zeitung hinzu, «dass das Team so wunderbar funktioniert hat».
Neben ungezählten Mitarbeitern gehören zu diesem Team im engeren Kreis die Dekane aller Fakultäten, das Rektorat sowie Professoren aus dem Strategierat der Hochschule wie auch einige Studenten. Soweit man hört, sind die Präsentationen im Verlauf der beiden Tage zunehmend entspannt verlaufen. Doch nun heißt es «bescheiden sein und auf dem Boden bleiben». Der Tag der Wahrheit ist weit weg. Erst am 15. Juni wird verkündet, wo neuen und alten deutschen Elite-Unis stehen.
Eigentlich kann sich niemand in der deutschen Hochschulszene vorstellen, dass Aachen nicht wieder dabei ist. Doch der innere Druck war enorm, das Gesicht des Rektors in den letzten Wochen nicht nur vom Winter blass. Umso glücklicher wirkte er am Donnerstag, weil offenbar das Wichtigste geglückt ist: «Wir haben erreicht zu demonstrieren, wie sehr sich die Uni verändert hat.»
Gemäß den Vorgaben des Wissenschaftsrats kommt es nämlich im Wesentlichen darauf an, die Gutachter vom Fortschritt der letzten Jahre zu überzeugen. Und da hatte die traditionelle Ingenieursschmiede RWTH durchaus etwas nachzuholen. Schmachtenberg: «Die Hochschule ist in Bewegung, mehr Interdisziplinarität, mehr Integration», das habe man wohl überbringen können.
«Wir konnten den Gutachtern zeigen, wie toll die Uni ist. Mit fällt ein Stein vom Herzen», schrieb Schmachtenberg am Donnerstag an alle Mitarbeiter, verbunden «mit dem Dank an Sie alle. Ich bin mir sicher, wir haben alles gegeben.» Als Rektor sei er «einfach dankbar», fügt er im Gespräch mit unserer Zeitung hinzu, «dass das Team so wunderbar funktioniert hat».
Neben ungezählten Mitarbeitern gehören zu diesem Team im engeren Kreis die Dekane aller Fakultäten, das Rektorat sowie Professoren aus dem Strategierat der Hochschule wie auch einige Studenten. Soweit man hört, sind die Präsentationen im Verlauf der beiden Tage zunehmend entspannt verlaufen. Doch nun heißt es «bescheiden sein und auf dem Boden bleiben». Der Tag der Wahrheit ist weit weg. Erst am 15. Juni wird verkündet, wo neuen und alten deutschen Elite-Unis stehen.
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