Aachen - Zugeklebt und abgeklebt: Nicht das Sichtfeld verbauen

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Zugeklebt und abgeklebt: Nicht das Sichtfeld verbauen

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Duftbäumchen
Raucher hängen es sich gerne ins Auto: Das Duftbäumchen. Dabei sollte der Blick durch die Frontscheibe möglichst ungestört sein. Foto: dpa

Aachen. Mancher Autofahrer verbaut sich in seinem Fahrzeug selbst das Sichtfeld. Navi- und Smartphonehalterungen, Dekomaterial am Innenspiegel und eine ständig wachsende Sammlung von Maut-Vignetten schmälern mehr und mehr den Aus- und Durchblick, warnen Fachleute der Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart.

An die Windschutzscheibe gehöre nur, was unbedingt nötig sei. Abgelaufene Vignetten - oft und gerne als Souvenir genutzt - oder Parkmarken sollten entfernt, neue außerhalb des Wischerfeldes angebracht werden, möglichst aber nicht neben der A-Säule, wo die Sicht ohnehin schon eingeschränkt ist.

Besonders eindringlich warnen die Unfallexperten vor Dekorationsmaterial am Innenspiegel, das vom Plüschwürfel über den Wunderbaum bis zum Rosenkranz reicht. Solche Gegenstände baumeln während der Fahrt herum und sorgen nicht nur für Sichtbehinderung, sondern können den Fahrer so stark ablenken, dass er tatsächliche Gefahren wie zum Beispiel ein auf die Straße laufendes Kind nicht mehr wahrnimmt.

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