München - Wenn das Urlaubsauto wieder im Alltagsmodus läuft

Wenn das Urlaubsauto wieder im Alltagsmodus läuft

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Rastplatz
Nach dem Urlaub mit dem Auto raten Experten zu einer gründlichen Inspektion des Fahrzeugs.

München. Für Thomas Achelis vom Autoclub KS in München ist es ein Muss: „Die große Durchsicht des Urlaubsautos, die viele vor der Reise machen, sollte auch danach selbstverständlich sein.“ Überflüssiger Ballast, Werkzeuge, Öl- oder Getränkeflaschen müssen raus aus dem Kofferraum. Gepäck- oder Fahrradträger steigern den Benzindurst wegen des höheren Luftwiderstandes.

Achelis rät daher, Dachträger abzumontieren und nicht noch Wochen auf dem Auto spazieren zu fahren.

Der Kofferraum leer? Dann muss das Rädchen zur Leuchtweitenregulierung wieder auf Position null gestellt werden. „Denn sonst ist die Reichweite der Scheinwerfer zu kurz“, erläutert Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Bei Xenonlicht wird das perfekte Licht automatisch eingestellt. Auch der Reifendruck wird wieder auf den Normalwert reguliert. Die genauen Daten stehen in der Betriebsanleitung.

Aber mit Ausräumen, Abmontieren und Nachjustieren ist es noch lange nicht getan. Danach sollte eine Fahrt zu einer Waschanlage auf dem Programm stehen, empfehlen die Fachleute der Sachverständigenorganisation GTÜ: „Gönnen Sie ihrem Auto eine Unterbodenwäsche und spritzen Sie die Radkästen einmal richtig aus.“ Wer am Meer war, kann so Sand- und Salzreste entfernen, die sich in den Fugen festgesetzt haben. Durch den hohen Salzanteil im Sand könnte sich sonst langfristig Rost bilden.

Ist das Fahrzeug sauber, kann man den Lack genau inspizieren. Kleinere Steinschlagschäden lassen sich mit einem Lackstift ausbessern. Auch die Scheinwerfergläser sollten auf Beschädigungen hin untersucht werden.

Nach einer gründlichen Scheibenreinigung (von innen und außen) das Glas auf Steinschlag untersuchen. „Bei dieser Gelegenheit checken Sie gleich die Wischerblätter auf Risse“, rät ZDK-Sprecher Köster. Der Innenraum gehört einmal komplett ausgesaugt und gereinigt. Danach geht es an die Lüftung: Staub und Sand in den Ansaugöffnungen der Innenraumbelüftung muss entfernt werden. Eventuell einen neuen Filter einsetzen.

„Auch der Motor-Luftfilter und Keilriemen sind einen Kontrollblick wert“, ergänzt Achelis. Wer schon weiter denkt, der lässt zudem Zündung, Zündkerzen, Kontakte sowie Batterie durchsehen, denn der Herbst steht bevor und da kommt es darauf an, dass Elektrik und Elektronik funktionieren.

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