Weniger Ärger mit Autowerkstätten

Von: amv
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Insgesamt 9.944 Anträge von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern gingen im vergangenen Jahr bei den bundesweit 130 Kfz-Schiedsstellen ein. Foto: dapd

Bonn. Deutschlands Autofahrer ärgern sich nicht mehr so oft über ihre Werkstatt. Insgesamt 9944 Anträge von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern gingen im vergangenen Jahr bei den bundesweit 130 Kfz-Schiedsstellen ein. Das waren 2109 Anträge oder 17,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (12.053).

88 Prozent und damit 8.783 Anträge wurden bereits im Vorverfahren geregelt. Das ergab die Schiedsstellenbilanz 2012 des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in Bonn. Im Verhältnis zu den 74,3 Millionen Wartungs- und Reparaturaufträgen, die im vergangenen Jahr im Kfz-Gewerbe abgearbeitet wurden, liegt die Reklamationsquote bei 0,01 Prozent.

Hauptgründe für Reklamationen waren Rechnungshöhe mit 3794 Fällen sowie unsachgemäße Arbeit (3435). Schlichtungsstellen gibt es seit den 70er Jahren. Sie urteilen über die Notwendigkeit von Instandsetzungen, die Qualität der erbrachten Leistungen oder die Richtigkeit der Rechnung. Vorausgesetzt, die Kfz-Werkstatt ist Mitglied der Kfz-Innung, ist das Schiedsverfahren kostenlos.

In den Spruchstellen sind Meister ihres Fachs, Kfz-Sachverständige, aber auch Autoclubs vertreten, um eine möglichst ausgewogene Sachkenntnis zu erreichen und eine gute Verteilung der Interessenvertretung. In der Regel innerhalb von zwei Wochen sollte eine solche Schiedsstelle schriftlich angerufen werden.

Dazu genügt eine kurze Schilderung des Sachverhalts aus Sicht des Kunden und die Bitte um Überprüfung. Wo sich die Schiedsstellen befinden, hat der ZDK auf seiner Website aufgelistet (http://www.kfzgewerbe.de/autofahrer/suchen-finden/schiedsstellen.html).

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