Was merkt sich der Fehlerspeicher im Auto?

Von: dpa
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Autosteuerung
Der Fehlerspeicher ist Teil des Steuergeräts im Auto. Mittels Sensoren registriert er Störungen des elektrischen Systems und andere technische Defekte. Foto: dpa

Essen. Der Fehlerspeicher ist Teil des Steuergeräts im Auto. Mittels Sensoren registriert er Störungen des elektrischen Systems und andere technische Defekte. Die Sensoren erkennen zum Beispiel, wenn der Stromkreis der Bordelektronik an bestimmten Stellen unterbrochen wird.

Außerdem registrieren sie Probleme mit dem Katalysator, der Abgasrückführung oder des Kraftstoffsystems, erläutert der TÜV Nord.

Jeder Fehler wird als Code in dem Speicher abgelegt. Die Fehlermeldungen lassen sich über die sogenannte OBD-Schnittstelle (On-Board-Diagnose) auslesen, die alle modernen Fahrzeuge an Bord haben.

Dazu muss an die Schnittstelle ein Diagnosegerät angeschlossen werden. In der Regel handelt es sich dabei um ein Laptop mit entsprechender Software, das die Fehlercodes übersetzt. So können Kfz-Mechaniker Probleme am Wagen schnell lokalisieren und anschließend beheben. Nach der Reparatur wird der Fehlerspeicher gelöscht.

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