Warndreieck und Erste-Hilfe-Kasten: Nützliches Zubehör im Auto

Von: Norbert Michulsky, dapd
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Zur gesetzlichen Pflichtausstattung eines Pkw in Deutschland gehören ein Warndreieck und ein Erste-Hilfe-Kasten. Foto: dapd

Wien. Zur gesetzlichen Pflichtausstattung eines Pkw in Deutschland gehören ein Warndreieck und ein Erste-Hilfe-Kasten. Es gibt aber noch weiteres Zubehör, das für unterwegs empfehlenswert ist.

Nach Ansicht des österreichischen Autoclubs ÖAMTC kann etwa eine Taschenlampe im Notfall helfen, nachfolgende Verkehrsteilnehmer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Zudem könne sie in solchen Situationen hilfreich bei der Suche nach Personen oder herumliegenden Fahrzeugteilen sein.

Im Falle eines Fahrzeugbrands könne ein Feuerlöscher lebensrettend sein, betonen die Club-Fachleute in Wien. Ebenso empfehlenswert sei, eine Karte mit wichtigen persönlichen Daten mitzuführen. Diese könne auch Informationen zu Allergien oder benötigten Medikamenten enthalten und so Rettungskräften eine Hilfe sein.

Die Mitnahme von Decken ist insbesondere in der kalten Jahreszeit zu empfehlen. Sollte es zu längeren Wartezeiten außerhalb des Fahrzeugs kommen oder werde man eingeschneit, könne sich eine wärmende Decke als äußerst hilfreich erweisen. Komme es im schlimmsten Fall dazu, dass man das Fahrzeug längere Zeit nicht mehr verlassen könne, sollte immer eine Flasche Wasser griffbereit im Auto zur Verfügung stehen.

Das besondere Kapitel Warnweste

Ein weiteres nützliches Sicherheitszubehör ist die Rettungskarte. Diese Ratschläge für Retter enthalten wichtige Hinweise über die Fahrzeugkonstruktion. So wird gezeigt, wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen. Der ADAC bietet dazu Informationen auf seiner Website unter http://url.dapd.de/AJkRWj an.

Eine Kamera wiederum könne nach einem Unfall wertvolles Datenmaterial für einen Sachverständigen liefern, empfehlen die Fachleute. Und ein Unfallprotokoll erleichtere die Aufnahme wichtiger Daten und verhindere nachträgliche Streitigkeiten.

Als Formular gibt es einen europaweit gültigen Unfallbericht. Er kann im Web unter http://url.dapd.de/KT6Gak heruntergeladen werden und wird ebenso von Autoversicherern zur Verfügung gestellt.

Ein besonderes Kapitel sind Warnwesten. In zahlreichen europäischen Ländern werden sie verlangt. Ihr Einsatz wird aber unterschiedlich geregelt. Hierzulande ist die Tragepflicht nicht durch eine straßenverkehrsrechtliche Vorschrift, sondern durch eine Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften festgelegt. Es muss mindestens eine Weste für den Fahrer, bei Fahrzeugen, die regelmäßig mit Beifahrern besetzt sind, auch für die Beifahrer mitgeführt werden. Die Weste ist bei jedem Aufenthalt außerhalb des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen zu tragen. Das allerdings gilt nur für gewerblich genutzte Fahrzeuge, außer geschäftlich genutzten Privatautos.

Die deutschen Versicherer raten, eine Warnweste griffbereit im Fahrzeuginneren (etwa im Handschuhfach) aufzubewahren. Um die eigene Sicherheit bei einer Panne oder bei einem Unfall zu erhöhen, sollte die reflektierende Weste bereits beim Verlassen des Fahrzeugs am Unfallort getragen werden.
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