VW Touareg: Fein nachbearbeitet

Von: amv
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VW Touareg
Vier Chromlamellen zieren nun den neu gestalteten Kühlergrill des VW Touareg. Gemeinsam mit den modifizierten Stoßfängern und einer neuen Scheinwerfergrafik (Bi-Xenon in Serie) wirkt der Allradler dadurch breiter, kraftvoller, markanter. Foto: dpa

Wolfsburg. Volkswagen hat den Touareg nachbearbeitet. Optisch beschert das Facelift wenige Änderungen. Unterm Blech hat sich hingegen viel getan und sparsamer soll das SUV nun auch sein. Bequem reisen, bei Wind und Wetter sicher ankommen - für viele sind das wesentliche Kriterien bei ihrer Fahrzeugwahl.

Es erstaunt also keineswegs, dass sich seit 2002 fast 800.000 Käufer für den Touareg entschieden haben. 300.000 davon allein in den vergangenen vier Jahren, nach Einführung der zweiten Generation. Vier Chromlamellen zieren nun den neu gestalteten Kühlergrill. Gemeinsam mit den modifizierten Stoßfängern und einer neuen Scheinwerfergrafik (Bi-Xenon in Serie) wirkt der Allradler dadurch breiter, kraftvoller, markanter.

Am Heck wurden auf ähnliche Weise die Kanten geschärft. Dem mit hochwertig wirkenden Materialien ausgestatteten Innenraum haben die Designer mit neuen Schaltern und Tasten nicht nur optisch mehr Eleganz und Klarheit gegeben. So ist die bisher rote Beleuchtung der Bedienelemente einer weißen, besser erkennbaren Variante gewichen. Funktionen wie die Lenkradheizung oder die Rund-um-Kamera können nun über eine praktische Tastenleiste über dem Bildschirm abgerufen werden.

Unverändert hoch ist das Maß an Komfort dank der bequemen Sitze und dem riesigen Platzangebot. Unverändert geblieben sind ebenfalls neben dem Einstiegsaggregat, dem Dreiliter-Sechszylinder-TDI (204 PS), der 4,2-Liter-V8-TDI (340 PS) sowie der Hybrid mit einer Systemleistung von 380 PS. Der Bestseller im Motorenangebot erhielt eine PS-Spritze und leistet nun 262 PS (plus 17 PS). Zudem verfügt er mit 580 Newtonmeter (Nm) nun 30 Nm mehr mit einem entsprechenden Plus an Durchzugsvermögen. Zudem überzeugt der laufruhige Motor nicht nur durch seine geringen Arbeitsgeräusche. Das Aggregat, das wie auch sein kleiner Bruder aufgrund eines SCR-Katalysators (AdBlue-Zusatz) EU6-tauglich ist, verbraucht auch etwa einen halben Liter weniger im Vergleich zum Vorgänger, sagt VW.

Der 262 PS-Variante vorbehalten ist das optionale Terrain-Tech-Paket (5235 Euro). Mit ihm werden die Offroad-Fähigkeiten mittels Untersetzungsgetriebe, Zentral- und Hinterachsdifferenzial verbessert. So ausgerüstet ist der Touareg abseits befestigter Wege ein schwer zu schlagender Gegner. Alle Triebwerke sind mit einer Achtgang-Automatik kombiniert, welche die Fahrstufen fast unmerklich wechselt. Die Lenkung reagiert nun noch direkter und feinfühliger. Mit 52.125 Euro ist das Basismodell jetzt 1225 Euro teurer. Allerdings sind dafür außer dem Bi-Xenon-Licht auch die Multikollisionsbremse im ansonsten schon umfangreich bestückten Serienpaket enthalten.

Das Angebot an Assistenzsystemen wurde beispielsweise durch den „Dynamic Light Assist“ (475 Euro) ergänzt, der es ermöglicht, dauerhaft mit Fernlicht zu fahren, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Erstmals ist der für eine Anhängelast von 3,5 Tonnen taugliche Touareg (serienmäßige Gespannstabilisierung) auf Wunsch mit mobilen Online-Diensten und einem WLAN-Hotspot (ab 710 Euro) zu bestücken. nom

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